f r Röm. Rayserl. Mas. und dero hohen Alliirreu
von t-enen Türck^n gar sehr gebraucht. Die Tartarn überfüllen sichdamit wie die Säue: Massen der Muffiggang/und die Bauchfülle/ihres'rnedmste E "götzlichkeit und HerrnLeben ist.
Wir entziehen uns dieser Laster-Brut und verfugen uns an dieMord,Pforte/ de^ auch Lasier-erfüllten Ottomannen. Von hierAa»ouc hatte der Groß Türck dem Tartar Chan einen Sabel und Cafftankommtz, von grossen Werth/, ebst dengewöhnlichenFeld-Zeichen/übersendtt/C».i-iaatk- und alldent.'n lassen / sich bey ihm künfftiges Jahr mit möglichsternvpelau. M^chl einzufinden und das durch des Groß-Hsrrn Gegenwart be-hertzte Herr, durch ihre Ankrmffc noch mehrers zuvergroffern. Eslangte aber kurtz darauf der Tartarische Abgeftrtigte/ würben wirkmtz h'ebevor verlassen / an/ und berichtigte diese unangenehme Z.ütunas-Awwort/ di-' der Tarrar Cban der Pforten entbieten ließe:M«' daß ihm n Mlich dieses mal m erscheinen höchstens unmöglichfiel:/mbem - r ft- bst n ausguterHut jeyn müste/und sich für vielen ftind-lici>.n Einfällen mmlich der,Polen/MoscoviterundCoiacken/ausserstfürmiehen hätte: allermüssen er hievon schon gewisse Nachricht ein,
Bey Abstattung dieses Berichts/ entfiele dem Reich desOtto-wannifthen Tyrannen/ gantzlich der Mut/ (welches sich aufdiesenRohr-Srab nur allzuviel gelehnet/und deffenVereinigung mir demTürckschen Heer schon als einen gewissen Sieg vorersehen.) Unser«Feder kan die Bestürtzung/ welche diese unvermemte Zeitung in allerhohen Bedienten Gemüter eingestürtzet/nicht zur Gange beschreiben;Zumal da das schwänge Volcksich nicht zu frieden geben wollte/ nochdiese Meynung fahren lassen/ es würden die setzig-trüpfteligeZciten kei-ne Aenderung erhasten/ als mit dem Tod ihres unglückseligen Sul-tans/ und der von Mahonwraufsie geladene Zorn durch kein andersMufft'rr- Opfer/ als durch dieses/versohnetwerden. Deßwegendann höchst-^'k den nöhtig dem unglückseligen Zeiten und Regierungs-Lauf durch diesen^ Tod zu enden. Und dörffie es diesen Kayftr gewißlich ergangen seyn/' wie ssrnemVatterJbrabim(dessenTodes Urtheil er unterzeichnet')un
seinw Groß-Mutter; wann nichtdes Mufft; G^wogenheit/womite»diesen Unglückseligen zugethan/ und dessen grosse-Ansehen bey SemVolck/ dem Kayftr Las Leben erhalten / und dessen Laster mit einenTugend,Schein befthmincket hätte. .
Sachen/ ob sie gleich Gottes-vergessen und höchstens unge-recht/ fi wen doch noch ihreVerthädiger. Auch dem Nersni erman-gelt« es a» Lobrednern nicht / da er doch eine warhnsste Laster Quelle;»a jo gar der Teuffel ist nicht Opfer ioß. Hexen und Zauberer unter-lass.«