'ro Röm. Rayftrl. Mas, und der- hohen All-irrem
Ofen / der der Sprach nicht unkundig/nehre zwey schöne Türkinnendep sich / der chn mit Briefen nach Stuhlweissenburg/ deren Eltern inKundschafft zu bringen/ abgefertigt / indem aber ihre Nahmen unrechtausgezeichnet / seys er vergebens gereiset/ und bereit zur ^mk-Reisewieder gemittet; ja damit dieses auch einen schein haben mochte/ mei-sten die greulichste Bekräfftigungs-Flüche/ dieser ertheilten NachrichtSchluß-Rede seyn. , . .
Ohrist- Dieses entdeckte der neuentledigte Dragoner/ welcher viel Mllio-
WacdtM' i nen der Christenheit / zum Löß Geld dargezehlet. Nachdem der Obrist-fikr Pistntz Wachtmeister aus der Erstaunung wieder zu sich selbst kommen/ be-kycnidrÄer se,ne stetsgrünende Treu/seineFüsse/ daßeraufschleunigsterPost/nach den Kayserl. Hoff-Kriegs-Raths-Prcesidenten/HerrnMarggrasen von Baden/ abeilte/ und von diesem Unglücks Wetter sosich auf das unglückliche Ofen zuzöge/ benachrichtigte. Der dannreiflich erwegend/was in diesem Fall die Verzögerung für eine unseli-ge Geburt anshecken möchte/ noch selbigen Tag verschlossene Ordre/ anHerrn General Major Becken/ ertheilet/ die Wachten nicht nur zu ver-wechseln/sondern auch best-möglichst zu verstarcken/ täglich abzulösen/und genau zu erforschen/ wem doch die Sclavonische Sprach bekannt/und zwo schöne Türckinnen zu Ofens Verderb hege.
Herr General-Wachtmeister Beck/ erfoderte stracks nach diesenerhaltenen Befehl / Herrn Obristen Nivinsky/Herm Inspektor We-helen/ und Herrn Commissarien Rennsteinzu sich/und gienge mit ih-nen zu Rath / wer doch diese Person sevn mäste/so aufdasChristen-Blut eine solch verfluchte Rache bestimmet/und seinen gethanen Evd/Fi'nS von so gar in Vergeß gestellet. Da sich dann leichtiich geäußert/daß eSFincken- Lieutenant Finck von Fincken Stein ein Preussischer von Adel von denst in wird Salmischen Regiment seyn mäste / welcher zwar wegen seines gutenskMchljg. Herkommens/ ansehnlicher Gestalt/ gestellten Tugmdhafften Verhal-ten einigen Zweiffel erweckte / doch endlich durch Erinnerung / daß derLieutenant ehedeffen nach Stul-Weissenburg zu schreiben aber verge-bens begehret/ und der Obrisi Ricciardi beyfügte/ die Türckin des Lieu-tenant/ hatte der Semigen von dem Bassa zu Stulweiffenburg / einemGruß gebracht / ward diese Türckin gefordert / die von den bewustenBrief/ mehrere Nachricht als man vermutete/von einer solchen Per-son / wie der Lieutenant in jedes Augen war/ ertheilte. Und bezeigtedieser Verräterische Bößwicht mit seinem Erempel/daß es nicht un-möglich/ einen wilden Ast / aus einen fruchtbam Baum zu finden/zu-maln seines Geschlechts vreißbare Treue rühm- bekannt/ daß öffters einaufferlich schönes Aussehen/ eine verfluchte Drachen-Zucht emschlieffe;
Ja