Druckschrift 
Dritter Theil (1688)
Entstehung
Seite
7
Einzelbild herunterladen
 

Triumph, tcuchtenvett Rkwgs-HelmsD eietekEheN. -

D in die Türkische Babylonische Landschafften / aufdäsgewifteste«roftceyet / auch einmal über den Hauffen ; dessen jedannoch un-geachtet / .hoffte man den Türckischen Waffen genugsam gewach-sen zu seyn ; weswegen man dann / die zu Eperies angelcmgre LückifchrGesandschafft/die durch Bitte den Frieden/ so von ihnen durch Waffen Gefc.ki^Mt konnte erstritten werden/ erkauften sollte/ mit einer schlechten Ver- A'M wiwanügung / und Friedens-Hoffnung / abfertigte Massen dieselben mitDieser Antwort sich vergnügen muste: Ihr Kays. Majestät wären "'höchstgeneigr/ Mit der Ottomanifthen Pforten einen Frieden einzuge-hen: Wofern gemeldte Pforten wegen deß vor vier Jahren in Oester-reich zugefugten unersetzlichen Schaden/sechs Millioner: an Gold/ unddann alles / was ehmakn der Ungarischen Krön Unterwürffig gewesen/wiedererstatten / auch bsnebens andern Mit-Verbundenen/völligesGenügen verschaffen würde. Zudeme / könnte man noch nicht sehen/das es anfTürckischer Seite ein rechter Ernst wäre/ da auf sie/ eben die-ses/ dessen jenesmals ein bekannter Hiftorien-Schreiber sich bedienet/gehörte: Vcrumsmmverc», cum moäoMlllwsmeos, blerisaci^ro-ctmvnem, Moclo amicos psrnicwm meam siccuni.-, sviicitcs, sc!internccionem miki ^rokegucnäus es, nori ut koi!irjull»s, seäutpercussor venekcus. wer! dt» abek meine Soldaten / rheils mitSchreiben r Heils an cd meine Freunde mir Geld Zu meinenVerderb erkauffest / als sollt du aufdas äusftrste von mir versol-gerwerden/ nichr zwar als ein rechtmässiger Feind/ sondern alsrin Mord gieriger Meuchelmörder.

Und hiermit muste diese Gesandfchafft ihren Abzug nehmen/undmit diesen lobwürdiM Nachruff/ ihren mitWut und Unmut äußerst-belegten Principalen erfreuen.

Das aber diese verzweiffelte Feinde / auch verzweiffelke Anschläge Reue Mr-geheget und genahret/so nachmahis in öffentliche neue Verrathereyen rachereyr^koßgeschlagcn / entdecken nicht nm die jenige unwürdige Unterthanen/welche die Kayserliche Güte/ als eine Sanfftmüthige Mutter/in ihrerftlbst eignen Schoß genehret/ und durch viel genossene Gnaöen-Erwei-fung / beehret / so dessen allen ohngeachtet / sich aus weiften Unschulds-Schwänen / in schwache Undancks-Raben / verwandelt/und ihre-Voreltern Ruhm / mit dem Laster unauslöschlicher Untreue / bema-ekelt/ durch welche auch die Türcken angespornet worden / nicht nur dre dem Donau-Strom ohnftrn der Esegger-Brücke entlegene Pa-lanka Mohatz/ ohnversehens zu überrumpeln/und die darinn zur Be- kaMob«!satzung gelegene rzo- Ungarn nieder zu fabeln/ und mit TürkischerGar-nison M verwechseln; sondern chr Hochmut bestelle auch das ihren

Klauen