4 Rön. Rapstpl. Maj unddees hohen Alliieren
len emverieibr / und noch grössere Thaten verrichtet/ dadurch Moscaubemüßigt/ mit höchstgedachter Krön/ in Alliantz zu treten / welchesdenn nachmals glücklich ins Merck gerichtet / und der MoscovischePrcecursor nach Wien abgefertigt worden/ wobeydamaln gedachterAnhangs-Kiel seinen Ruh-Stein gesetzek. . , ^
Vcrfolgde« Ich entsetze dieses damals gesetzte Ziel /'und este mit der Moscovk-
Anhaog«! ^en Gesandschafft nach dem ruhm-strahlenden Wohn-und Thron-/ unsers unüberwindlichenKeyfer-Adlers : Es gelangte selbige/no 1687' nachdem sie Polen verlassen / und die Kanserl. Lrblande betreten/ end-lich zu Wien an / und verwechselte die hold-lachende Donau/ mit ihrenMoscoviti. Dina oder Don-Fluß. Die Kayserlichen Siegs-Massen hatten/ alss»-B«sand-ein krafftiger Nord-Pol/ sie aus dem auffersien Welt-Winckel anherschafft An- gezogen/ und ihr bevorstehendes Heil/ ihnen durch die Verbündiß mitzu hem heiliast-gesalbten Kgyfers-Hauptgezeiget. Siege sind der wahr-^ hafftige Egyptische Pharus der unter denen Welt-Wundern geprach-
tet/ als welche die in dem Welt-Meer umwallende und den Schiff-Ru-dern fürstehende Schisser/zu ihrer Glücks-und Sicherheits-Laterneeinlädet und leitet. Eben dieses Sregs-Geruchte / welches gantz Mo-scau wunder-berüchtigt/ hatte diese Gesandschafft erzeuget und be-schlicht/ einen holden Vereinigungs-Blick/ von dem höchsten Erd-Regenten zu erborgen: welcher sich dann auchchierzu nicht ungeneigterzeigte/ anerwogen/ daß / der Moscovische Groß-Fürst leichtlick/ durchEntziehung der Schwing-Federn/ den Türkischen Raub-Vogetzu Ruhe bringen/ und in seinem Nest/ welches er aus eitel Raub gebet-tet/ bang genug zu machen vermochte.
Doch eraugneten sich bey k cm Anfang einige StrittigkeitenwegenderCmialien/welche aber ehbevor man sie reckt zu untersuchen anfieng/Moscowb wider aller vermuten / ihre Cnd'chassten erreichten / und man leicktlichrer haben sehen konnte/ wiegeneigt diese Gesandschafft/ für unfern Erden-Kay-an denKay ftr sich zu neigen / und die ihnen von ihren Obern emgehandigte Ge-sell, Hoff schencke einzureichen. Da dann die Kayserl. Verhör bewilligt / undAudienz, verwichenen Merk-Monat/ in Begleitung einig Kayserlichen ho-hen Bedienten-Kutschen mit gewöhnliche Formalitäten angestelletward. >
EkNM der Der geneigte Leser verlangt vielleicht von dieser Einholung eineMoscovi« Nachricht zu haben / die wir ihn dann hiermit einhändigen. Es de-rer znr Au- zierten des Einzugs Anfang / der Herrn Bottschaffm Bediente aufvuub. Pferden //» von Gold / Silber und andern Kostbarkeiten lusi spiegel-
ten/ und überflüssig zeigten/ daß das raube Moscau nicht aller Köstlich-keiten beraubet: diesen folgten in Kutschen ihre Edelleute /Geistliche
und