XV
8) der Än n.
9) der Kallen.
10) der Hvtangen.n) der Wasdalen.
12) der Fla.
Kanäle.
1) der Trolhättakanal, welcher, indem er die Götaelfschiffbar macht, den Wenern mit dem Deutschen Meereverbindet. Er hat 8 Schleußen.
2) der Arbo gak anal, der den Mälaren mit dem Hiel-maren verbindet, und hat 9 Schleußen.
3) der S trö m s h v l ms ka n a l, zwischen dem See Barsin Westeräs und dem Mälar, mit 25 Schleußen.
4) der Södertelgekanal, der den Mälar mit demEgelstawiik oder mit dem Baltischen Meere verbindet.
Mineralquellen.
An 360, worunter die Bäder zu Medevi, die Gesund-brunnen zu Loka, Säter, Ramlösa und Rotneby die be-rühmtesten sind.
V 0 l k s st ä m m e.
1) Schweden, als die Mehrzahl der Bewohner, Ab-kömmlinge des Germanisch-Keltischen Völkerstammes.
2) Finen, in den Lappmarken und in Hernösund als Ko-lonisten, mit besonderer Sprache.
3) Lappen, in den Lappmarken, als Fischer - und Renn-thicrnomaden lebend.
Hauptzweige der Industrie.
Körnerbau als Landwirthschast in Nordschweden zukeiner Zeit ausreichend; Mittelschweden liefert Hafer undSüdschwcden Roggen, doch beide Provinzen nur nothdürfitig. — Handelspflanzen, an den Küsten des Bottni-schen Busens: Flachs und Hanf; Tabak in den süd-lichen Provinzen. — Hopfenbau höchstens zum Bedarf.— Kümmelbau in Malmö. — Obstbau bloß in densüdlichen Provinzen.— Viehzucht: der Pferde nurin einigen südlichen Landestheilen; des Rindviehes vor-zugsweise in Angermanland. Schaafzucht, besondersmit veredelten Sorten scheint nicht zu gedeihen. Die Zie-genzucht so wie die Schweinezucht ist beträchtlich.In Lappland herrscht das Rennthier, und Bienenzuchtist in Malmoe zu finden. — Fischerei wird vom Strandean den Binnenseen und von den Skären aus, besonders aufV. Heft. 3
Häringe, Strömlinge, Hechte, Austern, Makrelen, Flin-ker, Dorsche und Hummern getrieben. — Holz ist eineStapelwaare der Ausfuhr. — Der Bergbau besondersauf Eisen, Kupfer, Alaun, Silber, Salpeter, Blei undhie und da auch auf Gold wird, so wie der Steinkohlenbaulebhaft betrieben, und dieserhalb ist auch Schweden in Hin-sicht des Bergbaues in n Bergdistricte gctheilet: 1) SalaSilberbergwerk; 2) großer Kupferberg; Z) neuer Kupfer-berg in Westmanland; 4) Ost und Westbergdistrikt in Da-larne und Westmanland; 5) Nora - und Lindebergdistrikt inWestmanland und Norike; t») Wärnlands Bergdistrikt; 7)Schonen- und Kronobergs Bergdistrikt; g) WosternorlandsBergdistrikt; 9) Westerbottens s und Lapplands Bergdistcikt;io) Uplands und Roslagens Bergdistrikt und n) Söder-manlands und Ostgotlands Bergdistrikt. —
Kunstfleiß.
1) Am vorzüglichsten sind diejenigen Fabriken, die sich mitVerarbeitung der Metalle beschäftigen, ob-schon noch manches zur Vollkommenheit fehlt; demnachgehöret hicher: die Verfertigung des Messings und derMessingwaaren, des Bleiwelßcs, der Uhren, desAlauns, des Eisen- und Kupfervitriols, des Schwe-fels, des Salpeters, des Pulvers.
2) Die Bierbrauereien und Branntweinbren-nereien.
5) die Leinewandweberei und Tuchmacherei sowie auch Zeugmacherei, jedoch nur zum Gebrauch fürden gemeinen Mann.
Alle andere noch vorfindliche Fabrikgegenstände, wie dieVerarbeitung der Seide, der Baumwolle rc., sind nur spar-sam und in einzelnen Anstalten zu finden.
Handel.
Binnenhandel. Dieser ist zwar beträchtlich, beschranktsich aber doch größtentheils nur auf die Stapel-städte und die Seehäfen.
Außenhandel. Schweden bringt nur im Handel: Eisen,Kupfer, Holz und Holzwaaren und Fische, em-pfängt dagegen aber die meisten Bedürfnisse desLebens und der Bequemlichkeit.
Wichtigste Handelsakte.
Im ersten Range: Stockholm und Göteborg.
Im zweiten Range: Christianstad, Cimbrisham, Fal-kenberg, Falsterbo, Geste, Halmstad, Helsingborg, Hernö-
sand, Hudickswall, Jönköping, Norrtelge, Nyköping,Oecegrund, Oesthammar, Skanör, Söderham, Söderkösping, Skrömstad, Sundsvall, Trosa, Uddewalla, War-berg, Wcsterwiik, Wisby, Pstad.
Kursirende Münzen.
i) Geld geh alt-
Es werden aus der Mark Silber 7^ Stück gemünzt, die14 Loth 8 ^ Gr. Köln, fein halten.
1 Reichs - oder Specicsthaler — 1 Rthlr. 10 gl. io pf.
— 48 Schillinge.
i Schilling — 8^ Pfennig Sächsisch.
"12 Oere.
l Oer — Pfennig.
2) Geprägtes Geld,a) in Gold.
i Dukaten — 1 Rthlr. 46 Schilling,b) in Silber,i Reichsthaler — 48 Schillinge.
1 Doppclplatte — 32 , -
^ Platte " 8
Ein Stück zu 4 -
Ein Stück zu 2 r
6) in Kupfer.
i Doppelslante — 6 Rundstücke.
— ^ Schilling,
i Slante — 3 Rundstücke.
— H Schilling.
r Rundstück (Oere) — ^ Schilling,
i Fyrkar — H Schilling.
3) Papiergeld.
Zu verschiedenem Gehalt nach steigendem und fallendemWerthe unter der Benennung Bankzettel und Reichsschulden-zettel.
M a a ß.
3) Längenmaaß.
r Elle — 2 Fuß — 233 Par. Linien.
1 Fuß — i2 Zoll.
1 Zoll — 12 Linien.
1 Ruthe — 8 Ellen,i Faden — 3 Ellen.
Ir