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Lfg. 5 (1825) Die Königreiche 1) der Niederlande, 2) Dänemark, und 3) Schweden mit Norwegen
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b) In den jansenist isch - katholischen mit 5 i Kir-chen und 74 Priestern, unter dem Erzbischof von Utrechtund Bischof von Haarlem. Katholiken und Jansenistenrechnet man 3,414,000 Individuen.

3) Der wallonische Kirchenstaat, unter einer be-sonder» Kommission, mit 55/voo Bekennern, 5a Ge-meinden und 90 Predigern.

4) Der lutherische Kirchenstaat, mit 41 Kirchenund 53 Predigern. Hierzu die Salzburgergemeinde miti Kirche auf der Insel Kadzand, und die Hcrrnhutherge-meinde zu Zeyst. Lutheraner, Salzburger und Herrn-huther rechnet man 320,000 Seelen.

3) Der Mennonitische Kultus mit nZ,000 Gläu-bigen, in 194 Gemeinden getheilet und mit 312 Geist-lichen.

6 ) Der Remo nst rantische Kultus der 38 , 000 An-hänger in 34 Gemeinden, mit 2 Professoren und 43Predigern zählt.

7) Die Gesellschaft Christi zu Delft.

8) Die Rheinsberger oder Kollegianten undKanzianer mit 14,300 Anhängern in 20 Kollegien.

9) Die Griechen und Armenier zu Amsterdam.

iv) Dke Anabaptisten mit 2,500 Bekennern, jedeSeite mit 1 Kirche.

ii) Die Deutschen und Portugiesischen Judenund die von der neuen Kongregation. In Summa80,000 an der Zahl. Erstere haben 8, die zweiten2 Hauptsynagogen.

Militair (für 1825.)

Im Frieden 40,000 Mann,

- Kriege 85, 000Marechaussee 675 Mann.

Hauptfestung.

Luxemburg (zugleich Bundesfestung) Mastricht, Herzo-

genbusch, Breda, Antwerpen, Bergenopzoom, Marienburg,

Philippeville, Menin, Vließingen und Kövorden.

Seemacht (für 1525.)

Im Frieden 76 Schiffe,

« Kriege 100 -

Kolonien.

I. zu Asien gehörig.

Das Generalgouvernement Batavia

(oder dieJnseln Java mit Madura, zwischen 122° 20^ bis132° 3o^ östl. Länge und 5° 52^ bis 8° 46^ südl. Breite.)

u) Das Niederländische Java.Eintheilung:

Provinz: i) Bantam, 2) Batavia, 3) Duitenzoorg,4) Präanger Regentschaft, 5) Scheribon, 6) Lagol, 7)Pakkalongang , b)Kadu, 9) Samarang, io) Schapara,n)Grobogan, 12) Rembang, 13) Gresseck, i4)Sura-baya, 15) Passaruan, 16) Bcsuki, 17) Banguwang.Wichtigste Städte im Niederländischen Java sind:Surabaja 6,679 H-, 80,580 E.; Batavia 4,500 H.,47,220 E.; Samarang 32,000 E-; Besuki 13,000 E.;Scheribon 10,000 E.; Rembang 8,ooo E.; Passaruan

8.000 E.; Damak 8,000 E. Im abhängigen Java:Surakarta 105,000 E-; Dschukschukarta. 9,000 E.; Ban-jumas 8,000 E.; Tambicbaja 7,300 E.; Panuraga 7,200E.; Schagaraga 6,000 E.; Brindschock 5,000 E.; Kadiri

5.000 E.; Madion 5,000 E.

d) Die Besitzungen des Kaisers und Sultansvon Java, Vasallen der Niederländer in 10Provinzen.

1) Reich des Kaisers oder Susunan.

2) - - Sultan.

0) Die Insel Madura.

1) das westliche Madura und

2) das östliche Madura.

Hauptort Madura.

L) Das Gouvernement Amboina(unter 145° 50^ der Länge und 3" 41^ südlicher Breite.)

1) Insel Amboina; 2) dis Eilande Amblu, Manipa,Kilam, Haroku, Saparua, Nussa, Laut und Ceram-Laut.Hauptstadt Ambon mit Fort Victoria.

6) Das Gouvernement Banda,

(zwischen 146° 20^ bis 147° 30^ östl. Länge und 3° 5o^bis 4° 40^ nördl. Breite.)

1) die eigentlichen Bandainseln,

2) die südwestlichen Inseln.

Hauptort Nassau.

V. Heft. 1

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O) Das Gouvernement Ternate,

(zwischen 144" 25/ bis 147° iz^ östl. Länge und 2° bis 3°südlicher Breite.)

L. Das Gouvernement Makassar,

theils auf der West- theils auf der Südküste des südwestli-chen Theils von Celebes.

Eintheilung:

1 Makassar, 2) Pulo, 3) Banking, 4) Gelisson, 3)Maros, 6) Manodo, 7) die Saleyerinfeln.

Vorzügliche Städte:

Makassar 10,250 E., Bontain 7,5oo E., Gorontola5,000 E.

kJ Die Landvoigtei Palembang,

auf Sumatra, sammt dem von den Engländern 1324 ein-getauschten Bencoolen.

Palembang theilt sich ein: in

1) Das Königreich Palembang, mit dem Hauptortegleiches Namens von 30,000 E.

2) Die Insel Banka.

3) Die Insel Billiton.

4) Die Kolonie Padang mit Fort Adscherherba und 7Faktoreien.

5) Das Fort Mangala in der tributären Landschaft derLampuchs.

O) Die Unterpräfectur Timor,

(zwischen 139" 3o^ und 144° 3^ östlicher Länge und 5" bis10" nördlicher Breite.)

Eintheilung:

1) der Niederländische Antheil an Timor.

2) die Eilande Simao, Roktie und Dao, so wie die Komp-toire auf Salor und Savu.

Hauptstadt Kupang, 200 H., 1,500 E.

II. Das Niederländische Afrika.

Auf Guinea's Goldküste mehrere Forts und Factoreien.

Haupt 0 rt Elmina 12,000 E.

III. Das Niederländische Amerika.Eintheilung:

1) Die Kolonie Surinam mit der Stadt Paramaribo,1,400 H., 20,000 E.

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