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Andrer Theil (1688)
Entstehung
Seite
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nach ihrem heutigen Wesen.

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Namens Molina von einer Wichtigkeit zu finden; dieses hat Mech-met/alserNapoliin Romania Anno 1462. vergeblichbelagert/ undnach unversehens Modone angefallen/ in schneller E»l samt andernDörffsrnund Städten mehr wUche in derselbigen Gegend rings her-um/und an den Fluß Siloso lagen/ hinwexgenommrn/ und eben indieser Furia haterauchdie Stadt Corone nicht ohne grosse Niederlagder Griechen überrumpelt.

Corone ist eine von denStädlen die die Herrschafft vonVcnedig xoro»«von denen Griechischen Kaysern zu Constantinopel als eine Beute ü-bsrkomen. Diese Stadt liegt zur rechten am Fluß Pamiso ober Tpir- laazenazza unter dem Berg Themalhia an dem Meer/ auf anderer Seiten L" Uläufst der Fluß B aute in das Meer; Zwantzig Meilen davon ist der ^rn »ge-PlatanistonischeBrune/dessnWassrabwerts aufCorone zulaufft. hörig gewerWenn man über den Berg Tbemathia steiget/ so ist über dem Meer stn.ein grosser Thurm zu sehen. Zur rechten Hand selbigen Gebiets liegtam Gestadedes Meers der Steinhauffen der alten Stadt Asine / soheutiges Tages Anchora heiss t. Zehen Meil von Modone ist dasVorgebürg/ an welchen die alte Stadt Acrtta gelegen / wird heutigesTags Capogalo genennet. Gehst man von dannen zurück ungefehracht Meilen so stehet man die alten Mauren der Stadt Abia / überwelcherein Schloß lieget Grebagin genannt; nicht weit vom Meerliegt das Schloß Nixissovon einiger Consideration und Wert-Hal-tung zu schätzen ist.

Daß wir wieder auf Corone kommen/so hat diese Stadt den Na- h sie denmenbekommen von Epimclide dem Haupt-und Anführer derer Colo- NMw.niä oder Bcvolckung/ die er die Coroneische gencnet/ weil ste vvnCoro-ne aus Beotia ist ausgeführet worden/andere wollsn/ste habe denNa«men von dem Griechischen Wort Coron so eine Krähe heisset / weilman bey Ausgrabung des Grunds ;ur Stadt- Mauer eine MessingeKrähe in der Erden gefunden. Sie liegt an dem Gestade des Meer-bussns/der von ihr den Namen bekvmen/und Golfo von Corone/ vomPtolomao Sinus Messniacus genennet wird. Diese Stadt liegt Coron kS.wie in einen Drevangel/ und erstrecket sich ihr Lager hin auf einem en- geruodVe-gen und langen StückLandeSso gegen Sud-Osten hinstehet/wird von stungi.bau.beyden Seiten bcnetzet von zweyen kleinen Busen / die der Golfo odergrosse Meerbusen in der Gegend selbiger Land- Zunge machet. Sie istmit einer alten aber doch darbey sehr starcken Ringmauer eingefasst/an welcher viel Thürme stehen die die Seiten der Mauren bestreichen/unter solchen ist ein absonderlich grosser und starcksrTburm/welcher aneinem hohen Ecke stehet/ und über alle andere Thürme weit hervor ra-Andrer Theil. E get/