z 4 _ Beschreibu ng der Halb-Insul n^rea/
get/ weyland von den Venetianern erbauet/ nemlich im JahrUTIzu welcher Zeit sie des Orts Herren und Meister g. wesen. Sie stä-rket sich an dem Gestade des Meers etwas in die breite ans. Damitaber der Rand von aussen her nicht allerdings sie leer möchte gelassenwerden/so ist si: von der Mitternacht Seiten mit einer Vorstadt vonmehr denn svO. Häusern umgeben/ welche dieZabi derer die in derengen Ringmauern stehen reichlich ersetzen. Die Jnnwohner sindmeistenrheils der HaiMschafft ergeben. Sie ist vor Alters her mitdem schönen Rock des Catholischen Glaubens geschmücket undgezie-ret gewesen/ und hat als e:n Bischöffliche Stadt unter das ErtzbistumPatraffo gehört.
Sie ist auch von den Anfällen der GenuesischenSse-Räuberma-Seeräuber nichmal geplaget/ und endlich von ihnen zu einem Raubnest gemachterobeunrnd worden; daselbsten istLeoVerranusein Ligurier/so diesen Platz alsdsw°h,kn «jj, Regent beherrschet von den Venetianern gefangen / und aiö emlang Eo'ro- Ubltbäter schmählich am Galgen erdrosselt worden; seine Spieß-Ge-ftllen haben sich in grosser Bestüi tzung zerstreuet / und den Ort demDanvolo uno Premarino überlassen / welche beede derVenetianekFeldherr» gewesen/ und der Republik das ihrige wieder zugeeignet.CsrvuevM Im Jahr 1462. ist sie von den Türcken hart aber doch vergeblichden Lärcken belägert wvrden/wrlcher mitgrossen Bruten aus dem Land zusammenvergeblich gcraubek sich zurück gezogen/ und vor Zunchio sich geleget/und von darbelägert. in die Winter-Quartier sich begeben hat. Nachmais aisBajazethesder Ander im Lauf seines Glücks Msdon eingenommen / hat er ohneBaiaMsS Verzug auch Corone zu Wassrr und Land belägert / und sich ihrerder Ander mit leichter Mühe bemeistert. Nachmals als Knyscr Carl der fünfft«uunt Erro, derRcpublic von Venedig inBündnusstunde/und mltSolyman-
ue ymw g. „y dtm Türckifchen Kayfer einen schweren Krieg führet« / hat er imCarolusder Iahk k sb?. mit der Reichs- Armada unter Anführung des Fürstenstnffte Dori ä Coronewiewol mit starckenWiderstand derTürckischenBesa-Iiimt Coro- tzung/ und grossen Verlust der seinigen erobert. Allein man hat diene nn Anv Spanischen Fähnlein in Eorvne nicht lang fliegen sehen. Denn So-^^^4. lymannus hatte über seine See-Macht den sogenannten Coriadinumoder Bardarossam ehebessenSeeraubernnachmals Fürsten zu AigieriBuffet es gesitz-t/und ihm/Corone einzunshmen befohlen/welcher sich auch baldunterhabenden Macht vor den Platzgesehetharte. Die Spa-" niec an aller Hüiff und an allen SuccurS verzweiffsend / haben sich gar
bald ergeben; und so ist diese Stadt wieder in die Hände der Barbarnverfall m/und von denselbiqen in der Sclaverey gehalten worden/ bißmdas 168rsteJahr/ln welchem sie denenselden wiederum glorwürdig
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