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Andrer Theil (1688)
Entstehung
Seite
139
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sieghafft-erweiterre progresstn wider den Erb-Fetnd. r;z^ Mein ja so g«rvissenhafftkstc//al- unüberwindlichster Käy-sir schont und spart Menschen-Blut so gern/als etwas aufderWelt. Er wünschet den Fneden/desscn feste und heilige Beob-achtung/» ihm jederzeit so hoch/als einige Sache/angelegenseyn lasse«: Er wünschet aber einen billigen und sichern Frieden/und nicht wenige, für seine BundS - Verwandte/als für sichsechsten. Däfern ihr nun solche Conbikioncn/ so demselben ge-mäß/ vorschlagt; wird er die gesuchte Zusammenkünfte nicht ab-schlagen/«och ihm lassen mißfallen/daß man sich unternde/ wiesolche erforderenbc Conditionen/ auf einen Vergleich/ ordentlichmöchten einMichten seyn. Weigert ihr euch dessen aber; werMildalsdenn glauben/daß es nilk dem Friedens-Antrag euch einErnst fey? Denn denen/welche leicht geglaubt/ist dieSimu-lirung Fried - suchender Conventionen / emd äusserlich angenom-mener Friedens - Lust / offt schädlicher gefallen/als der Kriegselbst. Zu dem hegt ihr/ indem ihr von Frieden redet / unter-dessen doch noch das schädliche Haupt der Rebellen im Bilsen!Hr antwortet nichts eigentliches/noch besonders / weder aufWr Antwort-Schreiben an damaligen Commendanken zuHfen/noch auf das/an den Seraskirr/«belassene/noch auf dasjentge / fo neulich dem Dolmetscher der Pforten/Mauro Cor-dato/zugeschickt worden: und glaubet dennoch/ man müsse/ miteiner so rohen / und gleichsam ungekochten/ viel weniger anncchdigeiiktea/ Makeri/ auf eine Friedens-Handlung zusammenkommen.

Sonst weiß ^hr« Majestät/mein allergnävigster Käyser/wo!/daß Ihr, für eure Person/zu dem Friede,ir-Bruch keinekkstgehabt: Deßwegen Mmirk Er Euch auch/und perhoffk/ deralknächtige Goikwerde Eure Augen insonderheit erleuchten/da-mit ihr durch zeitigen Vorschlag bequemer/und tauglicher Frie-dens-Conditionen/daS ist/ durch schuldige Wiedererstattungderer/bisher gewakt-thätlich ang-massten und besessenen/Oer»tee/auch beynebst Vergnügung Unserer Confoederirken/ der»

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