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Andrer Theil (1688)
Entstehung
Seite
134
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v?4 Röm . Rä^strl Mas und der» ho henA llnrteis

Deß hohen und obersten Groß-Vezters Schreiben/'

ander Römisth'Käystrlichen Majestät vornehm-sten Ministern.

ffriedsi» Nserm geliebtesten alten Freunde/ deß Römischen Rävöfg/chendcs kLH-Ersten, Minister/dem Außerlestnsten unter den Fürsten der

Wyroß! Lhristenheic / auch selbiges Christen - Volcks verruchtestemVeüers»!, Herrn / dazu / nach Ausweisung vieler herrlich-leuchtendenI». Surchl Proben/aufrichtig-gesinntem/und mit Redlichkeit vortrefflich»en Herr» geziertem / Herrn / Hermann / Marchgrafen von Baden: des)len Ende mit Heil gekrönt werde! Nechst Erbietung «UsersBaden freund-nachbarlich-geziemenden Grusfls/ wirdhl-mir freund-' lrcher Massen zu vernehmen gefügt/ daß vor diesem / nachdemEure/ bey der OttSmannisthen Pforten anlangende/ Gesand-ten/nebst Ancragung Eurer Liebe und Freundschafft/den Frie-den zu erneuern best-möglichsten Fleiß angelegt; solches abernicht von statten gangen ; indem etliche aus denen/welch« da-mals die Staats-und Regierungs/Geschässke in ihrer Direcri-ngehabt/ dazu gar nicht einwilkigen wollen/ sondern/ durch denFriedens-Bruch Unruhe erweckt haben,' nicht allein sie selbstd en Schaden ihres schädlichen Verfahrens empfinden/ und da-für bnsten müssen; sondern auch/ selbiger Zeit hero/ nach Auf-hebung friedlicher Sicherheit und Ruhe/viel Bluts vergossen/und viel Schadens daraus erwachsen. Weil aber jetzt in die-sem gesegneten Jahr/ die Reichs-Sachen mir/vor andern/dieSache der Rnechre GOttes aufgetragcn worden; haben wirgedacht / in Ansehung eures vormaligen Anhaltcns und Fried-geneigten Gemüths/biß nach Gricchisch-Weissenburg/eine Rei-se zu khun: als die wir nicht anders vermuthet/ noch andere Be-trachtung dabe? geführt/ dann es wurde sich bey Euch eine gö-re Neigung und Bereitwilligkeit/mit der Pforten wiederum inLiebe und Lreundschassr zu tretten/ antreffen lassen / und also/durch deß Allerhöchsten Segen / noch wol was ersprießlicheskönnen geschlossen werden. Gestaltsam wir/aus sochanerZu-verläßigkeit/ gar keinen solchen Feldzug/vor dißmal/vorgenem-men/der mit nöthigerZurüstung undLrregs-Bcreitschafstgnug-fiim versthen wäre.

Nachdem wir nun zu dieser Reise uns aufgemacht/ ist v"post «ingelossen/daßtzas Ofner-Schloß von eurem Rrieg^

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