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Andrer Theil (1688)
Entstehung
Seite
292
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2 ?r_Röm. RMrl.Maj. und der» hohen Murten

dieaugeboms Güce des Römischen ^äysers / manwerdeä^.mich und meine Weisen / die Waffen deßwegen nicht erarcis«fen / weil ich als Natter/ und natürliche Vormünderinus ablerzartesker Zuneigung / auf ihren wolstand und Vorcheil beo-bacht bin. Darum erschrecke ich vor der Gewalt der WM»

»antz Nicht : dann die Gütigkeit des allerdurchleuchtigsicnLav-jers/undderHrlden-MutEw Excellentz lassen noch einmalnichk

zu/daß ich einige Gewalt erwarten stzlee. Ich läge ich/ die ichmeineBeschirmung aufdie Gnade S RässMaf und meimsi,,-schuld fitze. Es ist wahr/daß viel von den besten Häuptern mei-nen Herrn und Mann verlasfin und als» ihren E^d und Pflichtschändlich vergessen haben; und will ich nicht schwören / -b sienach dem Vorbild menschlicher Unbeständigkeit / die dem Glückfolget/und die Unglückseligen verlast/wieder kommen werden/Oder nicht Leylich/lobe ich das Edle Gemüt Ew.Excellcntzzum höchsten/indem sie betheuret/ sie wolle sich so moderat be-zeugen/ daß die Christenheit nicht Ursäch zum Mißfallen habensolle. Sie wird warlich die Glorie und den Sieg/eines so grossenMonarchen« nicht vermehren / so sie mich und meine Waisen/mit Schmeryen beladet/und in diefim engen winckel drücket;auch ihren eignen Ruhm nicht vergrößern/wann sie miteincmschwachenweibs--Bild krieget / und ich doch nach Eroberungporacks/(welcher Ort mir / aus einer sonderlichen Gunst/ anbe-fohlen war / ) die Treu / die ich GOTT und meinem Mannschuldig bin/ nicht breche: bis endlich GGtt und die Welt vonmeiner Unschuld urtheilet; in welcher Unschuld/ ich Lebenslangbeständig bleiben werde: Ew Excelleny unterdessen alles er-wünschte wolergehen anwünschend. Geben in Mdngaesch denr8.k7dv.i68f.

Beordert Dieses Schreiben wurde zu Wien so empfindlich ausgenommen/

dm Gchlukdafi man darauf mir Bomben und Granaken zu antworten befohlen.M-mgatsch Deßwegen man die bisherige Umringung / um ein merckliches / eng«»u »elag?!n.vgjieget/ solche/wo nur das weiche Wetter daran nicht hinderlich wa--re/in eine richtige Belagerung zu verwandeln. Darzu ließ der Gene-ral Caprara/ um Haares Geld / die meisten Bomben und CarcaMweil der weite Weg nach Wien/ allzuviel Unkosten verursachte/aus

Polen abholen. Machte dabey gute Anstalt/gegen allen Anfangsauffenher/ sein Lager wol zu verwahren / um so viel mehr/wen«»Brieffdes Töckely an seine Gemahlin aufgefangen wurde/ dessn^

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