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ihre Entzündung vollbracht / und nicht weit von der grossen Kirchm«ine ziemliche Brunjl erweckt/welche aber durch mühsamen Fleiß derBelagerten bald wiederum gcdämpfft wurde. Gegen 11. Uhr fls>gen «dermal drei) Bomben hinein / welche doch alle ftuchrloß abgien-gen: Sie waren diesen Tag von so grosser Vermessenheit/ daß sie r.Ausfälle wagten/ waren doch froh/dafi ihnen der Weg zur Heimfluch!nicht abgeschnitten worden / müssen sie eilfertig wieder um kehrten / sobald man ihnen die Spitze geholten. H :uk setzte es eine feine Beutevor einige Kayserliche Soldaten/ welche auscommandirtgewesen/ undmit roo. Ochsen / und 400. Hämcln/ so dem Grafen Betkenhasy/(Pekenhasy)alsCaschauischen Vice-Commendanten zuständig/ imLager ankamen über das auch den Wirthscbaffts-Capitai« gefangeneinb! achten. So langten auch heute 2. grosse und 4. kleine Stück/ ne-ben 7Lv,- Musquctirern/ von Eperies in dem Kapserlichen Lager an/man hoffte/sie sollen von dar mehr Bomben und Carcassen mir dahinbringen/weil nicht inebr als 400. Bomben/und -oo. verfertigte Car-caffen bey der Hand waren/wiewol bis zu deren Abgang man sich ponden Caschauern andere Gedanken psrmutkcte.
Den - z/2 z O'tob.schickee man abermai etliche Bomben hinein/welche sie vielleicht versegnet und verzaubert/daß sie nicht angezündet;Die Belagerten versuchten abermal einen Ausfall / in welchem siezween Ochsen und ein Pferd erhascht / damit sie nicht mit leerer Handhcimk'men. Diese Nackt fasteten die Kayserlichen in obgemeldtemCitadel! posto mit roo Musquctirern/ und hatte der Oss-cier dieser Re«lat 0» die Berejrschafft / da dann einem Leutenanr / einem Cornet / ei-nem Corpora!/und einem Reuter die Pferde unter ihnen todt geschos-sen / Er aber durch den Schirm des Höchsten unbeschädjget erhaltenworden.
Den 14-24. October/bekamen die Belagerte in einemgewagtentoll und vollen Ausfall von den Kayscrl. einen Gefangenen GegenAbend aber wurde eine Brücke über den Graben in das Citadellgcbau-el/und den Kavserl zuihrem Vorlheii behauptet.
Den i s, (2 ^ October schickten die Generals-Personen den vonJhroKays rlichen Majestät unterschriebenen Perdon/ denen Rebel-len in dieStadt Caschau hin in / mit nochmaliger Erinnerung daßsie durch Verjchmähung der KayserÜchen Gnade / sich nicht in demsel-ben empfindlichsteUngnad stürtzen sollen; welchen sie aber wiederum zu-rück schickend/sagen lieffen/wann man die Stadt haben wolle / müsteman sich bev dem Töckelp anmelden. Sie besorgten auch / es möchteihnen ebenfalls dergleichen rviederfahren / als umstehst dm Bürger»