R§m. Ls^lerk Mas. und der» hohen Mitten
Caschau zu bringen/mustc aber allezeit den unglückseeligenFortgän-bekommen: bis der General Schulz/ unter einem Thor, eine Mine ver-fertiget/auch bis an die Maure» gedrungen/und im Stadt-Grabeneine Batterie geinacht/ wodurch die Breche ziemlich eröffnet/ auch in-dessen an verfallene starck gearbeitet wurde. Worauf man einesTrommelschläger mit Brieffen in die Stadt / selbe zum gütigen undehrlichen Mord zu vermahnen/ abgeschickt/ welcher aber keiner andernAntwort gewürdiget worden / als daß ihnen nicht so viel Zeit übrigwäre/ darinnen sie sich etwas gewisses entschließen könren.Sie wurdenaber bald zu bessern Gedancken gebracht. Dann wicwol die Burger-schafft darinnen sich höchlich verbunden hakte / sich bis auf den letztesBlucs Tropffen zu wehren; dannoch als sie von keinem Entsatz sich ei-nige Hoffnung machen konten / und vernommen/ daß hingegen einstark Corpo von i zooo.Mann/ unter dem Command» des GeneralCaprara/zuVerstärkung des GeneralSchulzen solte geschickt werden/welches auch ailbereit unterwegs wäre.
DieLr-m« Als verlangte den ro. (20) Sept- der Cömmendant darinnen/bMbren ei- Namens Feldmeyer/ ein Teukscher/ daß «ufParole / ein Officier/an»mSitli, den Graben möchte geschickt werden: Worüberder Eapitain Roß da-trsnd. commandirt wurde/da dann bemeldter Commendant/eineo Still»siand/bis folgenden Tag begehrte / um sich mit der Burserschafft z«bcrathschlagen; weilen aber der Herr General besorgte/es möchte einBetrug darunter verborgen seyn/ lieffe er den Commendanten hinwi-d/r bedeuten, daß/wann er innerhalb einer Viertelstund / zwsyOffi»cier herausschicken / gedachter General alsdann auch zwey andere her-Aber um- gegen hinein schicken wölke; weilen nun der Cömmendant hierzu sichsonst/ nicht bequemen wolle/ wurde mit dem Schieffen beiderseits wieder an»
gefangen / und damit bis den andern Tag angehalten; Worauf umMittag Zeitein jämmerlich Geschreyentstünde/ und ließ solgendsderCömmendant anbieten/ daß er einen Officisr und r-Burger hinaus«Mich " schicken / wann man KavserlicherSeiten gleichfalls ;.Officirerbineji>schicken wolte; doch also / daß die Auswechslung zugleich gescheht»möchte; weilen man sich aber zu diesem Letzten nicht verstehen wolte/schickten die Belagerte die Ihrige zu erst heraus / woraus bemeidtt»Tags/gegen Abends /folgende Mords-Pun.ten / zwar abgehandeltworden/als
»cwrdt- I. Daß dem Commendanten/ weil er ein Teutscher/ zum Feind überziz»PLiutk». gehen/ nicht mehr gestattet werden könte/ sondern er bep der Kap»serlichen Armee/vermittels des Kayserlicken Perdons verbleiben/dg dan ihm nicht allein basSeinige gelassen werden solle/ sondern
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