r L s Röm . Räy sirl-M aj und der» HShen Zlilürten
gen das Tcursche Vo'ck/sowol zu Roß/als Fuß/gantzssn Ordnunggeblieben/bis an diePalancken selbiger Stadt/welche gar bald über-stiegen/und darinnen alles Preißgemachet wurde.
Dieser Ort ist groß und Volck reich/dann sich über r oo. Kaufs«manns-Laden da innen befinden/neben vielen Moscheen oder Kirchen/und läscar, so grosse Häuser sind/darinnen die Durchreisende einkch-ren welche alle mit Reiß/ Meel/ Brod/ Pistoten/ Saltz und andermProviant vor die Türckische Armee/ in unglaublicher Menge voll wa-ren. Den Tag vorher hatten die Türcken ihre Weiber und Kinderzu Wasser fortgeschickt/ die Männer aber hatten sich in das Schloß ge-flüchtet.
Weil nun die Stadt von dem Feind verlassen war/drangen nichtallein einige Tragoner und Heyducken hinein/sondern es würde aucheine Bataillon von der Infanterie in dieselbe commandirt/welche al-sobald am Thor des Schlosses anrückte/den Feind aber auf den Mau-ren und an dem Thor in guter velention befände/und weilen derFeind etüchmal sich anstellet / als ob derselbige begehrte auszufallen/bekam die nächst davon stehende Battallion/ um die erste zu tecunäi-ren/ Befehl/ sich auch in die Stadt hinein zu verfügen.
Beschni, Nach Eroberung der Stadt/ besichtigte derGeneral alsobald dietung umer- Brücke/ dergleichen in der Welt wenig zu sehen. Zwar/ wann die/eni-A'Ach'r ge Drücke noch stünde/welche der RömischeKaiser Trajanus/oberhalbroriimn. -weyen gegeneinander über liegenden Städte Viminatum undSeverin/ über die Donau öder Histcum bauen lassen/ würde die Esse-cker-Brücke sich wo! müssen verkriechen/sintemal dieselbe in gewisserMaß/ wegen ihrer unglaublichen kostbaren Herrlichkeit/ allerdings un-ter die Wunder-Wercke der Welt/mit gutem Recht zu zehlen war/de-ren Anzeigungen/ auf den heutigen Tag noch/ auf beeden Seite« derDonau oder Histers/mitVerwunderung zu sehen Diese soll aus lauterMarmorstein gemacht gewesen seyn/und 20. Pfeiler im Wasser/Mgehauenen Quadersteinen gehabt haben/ deren jeder i so. Schuh IE(ohne der Höhe des Fundaments) und 160. breit gewesen/welche Pst»ler i7o.Schuh weit von einander gestanden/ und mit Schwibbögenzusammen gewölbct waren. Daraus erfindlich/ daß diese Brücke überdie 204002. Schuh oder 4o8oo.GeometrischeSchritt in derLängegshabt habe. Aus was rechtmässigen Ursachen der Kaiser ^är-gnuedieselbe wieder zerbrechen lassen/ ist ungewiß. Viä.I.ev.lW.LKronot.c.zo.Lule. . .
Sonsten finden sich in der Türckey/sonderlich mThracien/nocdmehr stattliche Prang-Brücken/ dergleichen zu sehen/bey
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