Druckschrift 
Andrer Theil (1688)
Entstehung
Seite
21
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V drücketsind/ daß ihrcSslelchen Sclaven/ und an freuen Leu km nichts/zu finden find. Bildet euch aber nicht ein/ daß wir darum euch in um

V sereBündnüß zu ziehen suchen / als wann wir uns auf unsere eigensKrWe nicht verlassen kontra;ach nein! wir haben noch diejenige auf

M den Beinen/ an welcl-en derhochmöchigeZemd seine gewÄtigeHörner

öe»? kan ablau ffen; wie dann auch dieGerechtigkeit dieses Kriegs uns viel

hilffk/einen gutenM»ih machst/und nicht wenig Ruhm verursachet.

AD Das allein >ii unsere Meinung/daß ihrdiese ungezahm-e Bestie nicht

- L? weiter starcken (welche ohne euren Beystand/wie ihr selbsten sehen wer-

E det/bald krafftlos werden wird) und wo nicht öffentlich mi« uns in s ns

Bündnüß krttten/nur neutral sei bleiben wollet; worüber wir euch dersämtlichen Christlichen Murten Protection anbisten- So wird aucheuerUnrecht un Nnterdrückungzu racken (dafern ihr euch selbsten nichtmächtig genug erachtet/oder auch deßwegen bei) mrs Anfachung thun»möchtet) JhroMchestät derChristlicheKaifer/und Wir/und die Re-public Venedig sich schuldig halten/ sind auch bereit/ dieses auf künffmEtk, gen Reichstag/ mit einem Epdzu befestigen/versprechen darneben/die

euch sonsten gereichte Gefchencke zu vcrvoppelir/mid alle alte Lieb undMi! Freundschsfft euch zu beweisen. Laffskeuch nicht einenZweiffelkhumÄ /w mache/denMahometifchenGlauben/welchcm ihr/neben der' Ottoman-M mschenPforten/zugekhan seyd; eben dieGleichheik des Glaubens fforir-

»/ ie ehmals bev euren Vorfahren/ da es mir eurer Frevheit und Regt-

!/»»!> ment/in einem weit andern Stande war- Eben denGlauben beken-

üM- nen auch diePerser noch/dennoch ist zwischen ihnen und dcnTnrcksn em

V, immerwährender Krieg und Streit rc.

! «w Gleichwie aber/wann ein Köhler eine schöne Perle in die Hände

dikck kriegt/nur ihren schönen Glantz verliehrk; also ob schon diese edlePerlriPe- einer köstlichen guten Meynung/ deir Tarkarn in die Hände gerathen/

> ihm wurde solche doch nicht nach ihrer Würdigkeit geschätzet/ weii der Tar-km- tarHaan/ nach Art deßHahnen/ lieber die Gersten Körner von demW- Türckischen Misihauffen aufk!miben/a!s mit den Christen in einen köst-

Mig lichenPerlen-Handct sich einlaffen wollen.

tzM Nun wollen wir uns wieder aus Polen in Wekschlmiö/unv zwar Dmtttom.W zu derKönigliche» Republik Venedig wenden/und ihre« Verrichkum schecAa.gen ein wenig zuschauen. Nachdem die C Pionen denen Hcvducken siblag wirdzu Cattars entdecket/daß die tzürcken durch das Ragusische Gebiet/ »erhinLirk-KD Hulffs-Vo ckec in Castellnovo zu bringen/ untei wegens wären/ hak«iMdi sen sich die Venetianer mit denen Ragussen zwar verglichen/ daß sieihnen/nebst denen von Cakkaro zulasten möchten/ solchen Succurs zuliD verhindern. Und damit sio (als Türckische Schutz-Verwandten) den

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