Druckschrift 
Andrer Theil (1688)
Entstehung
Seite
19
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Lri umph-steuchtender Kriegs-Helm: iS

DemIudkch siitt Haupt abgeschlagen/

Mit scrnsm Gwetzr/ wie die Schriffk chut sägen.

Den 2 9. August ist es geschehen/

IniIahr/rviemankan oben sitzen.

Welches dann zu schuldigem Tugenb-Prei'ß dieser Ritter-mäßigPolnischen Pantzer-Reuterin allhier anzufügen/nicht ungereimt er-achtet worden/deren wir sonsten vor dieser Schwabin/den Palmen-Zweig weder mißgönnen noch zweiffelhaffrig machen.

Nicht allein aber blieb die Krön Polen beständig bey denen einmalgefasten Kriegs-Gedanken/daß sie keinem Friedens-Traktat das Ge-hörgeben/sondern denen ausgerichteten Compacten der Alliantz Nach-kommen/und allen möglichen Eyfer bey künfftiger Campagne gegendm Feind versuchen wolte; sondern ließe auch durch den Tartarischen - «Abgesandten(alö obenin etwas angerührt werdendem Tartar-Haaneine propolmon chun/wie nemlich derselbe bey setzt erwünschter Zeit denTattar-und Gelegenheit/sich aus der Türcken Joch und Sclaverey heraus reis- Haan zusen/und in vorigeFreyheit kommen könne: und falls derselbe nicht os- grimme«,fentlich mit Ihrer Majestät in Bündnüß trelten/ doch wenigstens neu.tral verbleiben möchte; worüber Jhro Majestät demselben/ der sämtli-chen Christlichen Alliirten Protection anbieten/ und versichern / diesonsten gereichte Geschencke zu verdoppeln/ und dem Haan alle alte Liebund Freundschaffk zu erweisen; begehrten dabey/ daß der Haan mit sevnen Rathen solches überlege/ und sich darauf gegen bevorstehendenReichs-Tag erkläre :Jhro KönigsMaj. rakhen auch dem Haan/ dieje-nige/so widriger Meynung wären/mit Geschencken zu gewinnen/undversprechen alle aufsothane Geschencke angewandte Unkosten mitKö-niglicherFreygcbigkeit zuerstatten/maffen aus beygedrucktemVottragausführlich zu ersehen.

Es ist warlich viel daran gelegen/ daß man wünschet in einerge- Polnischerrechten Sachs gewisse Bundgenossen zu haben/dahero Ihre Königs DomaqMas.nicht wenig zu Hertzen ziehen/ daß sie sehen muß/ wie die gantzefrey Tartarische Nation/dis in der Freyheit denPolen nichts nachgeben ^

will, jetzo von dem Türckischen Joch gedrücket wird; auch offt darüberzu rath gehet/ wie die Freyheit ihrer Bunds-Genossen/ die zu leibeignenKnechten gemacht - möchte vermehret werden? Jetzo ist es Zeit / daßsich der Haan umsehe/ und sich wieder in die alte Freyheit/ in welcher sei-ne Vorfahren gewesen/ setzen/ und den Schlaff aus den Augen wischenmöge/welcher ihn also verblendet hat,daß da er genugsam versesselt/sichdannoch der Freyheit im Schoß zu sitzen/ einbildet. So bald die Tar-tarn der Ottomannischen Pforten zu huldigen angefangen/ist keiner

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