ir Rö>„ Lay sirl.Maj und der» hohen Mirem_
ändere/ alsVesprin/PalottaundRab/welche letzereGraf vonHar-deck / denen Türcken / ohne dringende Noch eingeraumt / deßwegen erauch mit dem Kopff/ der ihm im Monat Map/deß 1595. Jahrs juWien abgeschlagen worden/bezahlen müssen.
Di« Chri- Ertz-Hertzog Maximilian versuchte zwar etliche Jahr hernach dieN-b mied« Vestung wieder einzunehinen / ward aber durch den Türkischen Enk-mit List ein. sah genölhiget / die Belagerung darvor wieder aufzuheben. Jedochhat in dem folgenden 1598 Jahr/ eine besondere Kriegs-List die Tho,re wiederum eröffnet. Dann nachdem das Christliche Heer in besagtemJahr den -8 Martii / allda bey nächtlicher Weile/ z Stunden vorTage/ angelanget/der hellscheincnde Mond aber / ihre Ankunfft denenTürcken leicht offenbaren können: Schickte es GOtl wunderbarlich /daß ein aus der Donau steigender dicker Nebel/ die gantze Gegend an,wölckte / und die genaue Gegenwart der Unserigen demFeind verbarg.Hierzu kam noch ein faustender Wind/welcher den Türcken das Ge-hör des Waffen-Gerausches und annahenden Volcks benahm.
Bey solcher stattlichen Gelegenheit/ entschloß sich der Graf vonSchwartzenberg / als Feldmarschall / einen Angriff zu thun. Damitnun die Türcken desto sicherer gemacht würden / schickte man s.Husa-ren/so Türckisch reden konnten/an die Vestung ab/welche mit der Tür-kischen Schild-Wacht/von der VerheirathungeinesTürckischen AgaSohns zu Ofen/und vom Proviant/Sprache halten sollen. Diese/wüsten ihre Person sowol zu spielen / und mit richtiger Beantwortungaller Fragen/die Türcken so zu hintergehen/baß selbige nicht anderstvermepnten/ als daß dieses lauter Freunde wären/welchevon Ofenkämen.
Unter währendem Gespräch aber/ruckten die Völcker allgemachnäher herbep / biß an den Gattern vor der Brucken / den sie gleich ohneeinigen Gewalt im Schütteln eröffneten/ und sich ferner fein Mundgemach dem Tbor zumachten ; daselbst fanden sicnun/dieZug-Bru-cken am Weiffenburger-Tbor/des erwartenden Proviants wegen/nie-dergelassen/woraufsie unverzüglich/sohnegeiingsieBermecckung derWacht/ welche mit den Husaren schwätzte) die Petarden an das rechteThor gesetzt/und selbiges autzesprengt.
Der Wache giengen hierüber die Augen wiewo! viel zu spakt auf/dann der gantze Haussen drang schon durch die Tboce hinein/stieß dieWacht nieder / bemeisterte sich dergroben Geschütz aufden Pasteyen /der Wale; der Gaffen und aller Plätze r Und damit niemand wederaus noch ein könnte/so besetzte und verlegte man alle Thore. DasBlut spritzte häuffig / auf allen Plätzen lagen Todre / der Sterben-den