Druckschrift 
[1] (1688)
Entstehung
Seite
10
Einzelbild herunterladen
 

ic>

Röm. Kayse»! Mas und d er» hohe» AllnrtM

NicolaiJurirschiz/wehrkc/ daß es oie/mit stürmender Hand anlaufsende Türcken zum dreyzchendenmal abkrieb. Eben so wenig sähe sichseine Rache vergnügt/ da er den Caffanem Waywoda / welchen er miti svoo. Mann / arif Plünderung und Verwüstung ausgeschicket.Dann diese wurden durch desPfa tzgrafenS Car! Friederich/ giücklich-fechtendeö Schwerdt gar bald gedämpffr/und mit blutigen Köpffenwieder heimgeschickt.

Walpo / Hierauf nun wandte er seine Waffen gegen Persien und Indien /

Pest und voraus ihn aber theils der Hunger / khests vergewaltig« Arm seiner^nüder" Feinde/ wieder fortjagke- Daher machte er sich im Jahr Christi , s4Z.* nocbeinmalanUngarn dasichihmdasSchloßWalpo/ nachdemesdieBelagerung dreyMonatausgesianden/ergeben muske-dem folgtenPest und Gran / welche nch dcr unablaßlichen Ansalle nicht langer er-wehren konten. Inzwischen hic.te ihn sein Sohn von weitern Pro-gressen ab. und erlegte viel Volcks/da ihn sein Vattcr dem er nach demReich und Leben trachtete / in Persien weiter verfolgen wolte. Dochward der Lust / Ungarn ferner anzugreiffen/hiedurch nicht aufgekebk/welche er durch einen abermaligen A, - und Einfall / im Jahi CHristii;s2. ins Werck setzte/da Tcmeswar/ Lippa und andere ChristlicheOertermehr/ unterseineGewaltkamön. Erla wurde zwar berennetund bestritten/ aber durch starcken Widerstand in voriger Freyhett er-halten.

Eiqetli Das I s 66 .Jahr war demKonigreichUngarn abermal einJahrder

wird bei«. Anfechtung / doch auch zugleich diesem Tyrannen ein Jahr desTodes.ßf" E Mloka/ das schöne Berg Schloß/ müsse am ersten einen Sturm aus-»eu. stehen/undderMachtdesBassa zuBudaweichen. Hernachgalres

auch der allerstarcksten Vestung Sigerh.die/ für nisnschlichen Augen /das Ansehen hatte/als ob sie über asie feindliche Anfälle mit Unüber«windlichkeit siegete. Gleichwo! ward sie von ihm mit 200020. Mannden 6 . Augusti belagert/ und den 6 . September eingenommen.ristiueDer. Solymannmüstezwar z. Tage vor der Eroberung die Augen zu-belun« desschli^fftzn/dessen Tod aber der schlauhc Mehemet / durch eine kluge List/Ummiui bißSigeth über/undSelim aufoen vätierlichen Thron befestiget war/zu verbergen wüste. Er luß den veestorbenenGroß.Türckcn/dcnen anSoly»ianns Leben zweifflenden Bassen/ aufeinen hohen Sessel, in ge-wöhnlicher Kleidung/ als wann er noch lebte / von fernen zeigen / sprachihnen einen Murhein/und munterte sie auf/ nicht abzulafsen/biß sieLurch Einnehmung dieser Vestunq/eincnunsterb.ichenRuhm eroberthatten. Weil er aber seine Traurigk eit über diesen Todes - Fall nichtso gar bezwingen konre/ daß sie nicht in TKranen he , für gebrochen wä-re/ und