Trium ph - leuchtender Rriegs - Helm. _Z
i.-. ftn/ausde» Wein-Gärten und Vorstädten/darein sie sich verkrochen/
Mi wieder beifü, geholct / und mit Säbeln / Hellcbarten und Bnigeln zu"ch einem frischen Anlaufsaufgemunkert werden- So offt sie aber an denGraben kamen / wichensie/ weil ihnen GOtt den Muth genommen/wisderzuruck.
Am Indessen ward dein Karner-Thurnf/ durch die steinerne Kugeln /
M womit derFeind demselben zusetzte dasD ich hinweg genommen/auch
«hi das/ aufselbiger Höhe flehende Geschütz / zu fernern Gebrauch untüch-W tiggemacht. Die Belagerte li ff n sich hierdurch nichts irren / sondern>A gaben/sobald sie nur ein wenig wieder bedeckt waren/continuirlich'»»j Feuer unter die Türcken.
skidr. i Solymann aber wolte noch einmal eines wagen /und ließ feineW Leute r. Tage lang ausruhen/ und sich zu einem Gen ral Sturm berei«
Kew tm- Den Belagerten war nicht wohl zu Muth - sintemal ein GerüchtW gjeng / als ob der Feinduater der Erden gar geschafftig wäre; Daherlv>- befürchteten sie/es mvchke nicht nur ein und andre Mine bald würcken/
»Ae- sondern auch der Feind durch die Keller graben / und in die Stadt kom-
M! men. Wiewol GOtt/der die Stoltzsn zerstreuet/ und seines VolckSs« Schild ist/auch diese Anschläge der Türcken zu Wasser machte. Danns/D odsiegleich der Stadt/den i4-October/mit entsetzlichemSchieffen und
M . Feuer-einwerffen zusetzten/hat doch Solymann / wider aller MenschenM Verhoffen/ in der Nacht um lo.Uhr/dasLägerangezündet/undsichDie »ela.tz'.ch mit seiner Macht/ die doch zimlich ins Abnehmen kommen / davon ge-macht. Was vor ein düsterliches Geschrep und erbärmliches Weh-U.
»i/lH klagen derer im Lager gefangenen Christen und der mordenden Janit-
l Mi scharen gewesen/ ist nicht auszusagen/etliche heulten über ihre unglück-
t gO selige Sclaverey / andre über die / in ihrem Blut röchlende Freunde /
W l oder Eltern; wieder Andre/ für Angst des Todes; sintemal Alles/ was
W nicht forlkommcnkonte/niedergehauen wurde. Undhiemiterre chteMi diese Blut-stürtzende Belagerung/in welcher Solymann / wie man sa-tM gen wollen / zoc-oo- Mann verlohren / ein unvermutetes Ende / daher
auch jederman dem Höchsten für diese Gnaden Hülffe/ Lob und DanceW opfferte.
W Wieaber ein unglücklich-fechtender Feind/durch stetige Erinne-^ De«
rung derRache/die Wunde seines blutendenGlückS aukreist/und nicht em«
<,jx! leicht ruhet / als biß er ein gantzes Feld voller Todten zum Pflaster be- ^
kommen; so suchte auch Solymann/ etliche Jahre hernach / den/ in die- Gewehr.Ä str Belagerung erlittenen Schaden/mit neuen Wunden zu heilen/und
^ emen frischen Zug in Ungarn zu rhun. Er machte sich an das Stadt-
lemGuntz / welches sich aber mit solcher Tapfferkeit unterm Comman-5,5 Erster The». B do