^ -'itr,^ ---is
'ü!
''. '-ilZifi
- r, >kji:'' ,!»«»i! ktt!«
t.ltl 'I
! rkiöll^tcrem,il tj
' ll5'.'Ij
' ztftmKW»
- D»tt
-! IlttÄktzli»! iki^ :7 W
,r»
i»P«!
I.--M
. ^llst
Z 2 l
ru Madrid seine vorzügliche Sorge dahin gehen muß, daß ersich dem Könige und der Königin von Spanien gefällig mache,so wird er die Vorsicht gebrauchen, mit niemanden in ein be«solideres Verhältniß zu treten, als mit den Personen, von de«nen er weiß, daß sie ihnen nicht mißfallen, und sich gegen dieübrigen in den gewöhnlichen Schranken der Höflichkeit halten.Er wird sich auch gegen solche, die ihm besondere Eröfmmgrnmachen wollten, leicht mit seinem kurzen Aufenthalte entschul«digen und sich ihnen entziehen können, indem seine Abreiseauf die Zeit der Vermählungsfeicr des Prinzen von Asturienangesetzt scy; und dies« Vorsicht ist um so nokhweudiger, dafast alle die Ambassadeurs, die den Mißvergnügten Gehör ge«liehen haben, von mchrcrn unter ihnen betrogen worden sind,und sie ihnen durch ihre falschen Insinuationen das Vertrauendcs Königs von Spanien entzogen, und sie außer Stand ge«setzt haben, dem Könige mit Nutzen zu dienen.
Diese allgemeinen Regeln und das. was sonst der Her«zog von St. Simon vom Charakter der Spanischen Großenund dcx andern, die einigen Theil an Verwaltung der Ge«schäfte haben, , weiß, mögen ihm zur Norm seines Verhaltensdienen. Er braucht nur dem Rache der Französischen Bedieiuten des Königs von, Spanien zu folgen, ohne stc >edoch durchden Gebrauch, den er davon macht, zu comprow.itliren, undihnen auch zu viel zu vertrauen. Die Herren Valo uz e undl a Roche sind die, welche das meiste Zutrauen z» verdiene»scheine» ; indessen hat die Erfahrung gelehrt, daß man aufdiesem Wege wenig wesentliches gewinnt. Aber so ist es nichtmit dem Pater Daubenton; dieser ist ein weiser, einsichls,voller Mann, den feine Stelle, als Beichtvater des katss. Körnigs, in Stand seht, wesentliche Dienste zu leisten. Er hatzu allen Zeiten die Vereinigung der beiden Monarchien zuwünschen geschienen, weil er stets überzeugt gewesen, daß siedem Interesse des Königs und des Königs, seines Herrn, amangemessensten sey. Da er mehrmals die Veränderlichkeit dcsGlücks erfahren, und seine Gunst einigemal erschüttert wor,den, so handelt er mit viel Vorsicht und Klugheit; selten hater offenbar werden lassen, was er für das gemeine Beste bei,der Kronen nützliches gcthan, und hat oft sein Verdienst ge,flissentlich verheimlicht. Der Herzog von St. Simon hat esihm ganz zu überlassen, weiches Betragen er gegen ihn äußer,lich beobachten soll, aber insgeheim kann er ibm nicht genugbezeugen, wie dankbar Se Majestät und der Regent ihm fürDenkwürdigk. XXIX. Bd» A seine