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Hindern, den Herzog von Ormond mit Höflichkeit zu en!«psangen, und ihm mit allem Anstand zu begegnen; aber erdarf mit ihm, so wie mit allen Anhängern des Prätendenten,in kein besonderes Verhältnis; treten, und eben so wenig darfer ihnen sei» Ohr leihen, wen» sie ihm ihre Projecte undMaaßregeln anvertrauen wollten, ohne jedoch bei solchen Ge«legenhciten 'sich einer Aeugerung schuldig zu machen, die diePerson und Würde des Prätendenten beleidigen könnte.
Die Verbindungen, die der König mit dem Könige vonEngland eingcgangen, machen nöthig, daß der Herzog vonSt. Simon dem Colonel Stanhope, dem Ambassadeur desKönigs von England am Hofe von Madrid, alle mögliche Auf«merksamkeit erweise- Ls ist für den guten Fortgang der Dinge,und um diesem Minister allen Anlaß zu benehmen, daß er nicht'eine nähere Verbindung zwischen Frankreich und Spanien, alsdie, welche mit seinem Könige Statt har, argwohne, sogar»othwendig, daß ihm der Herzog von Sk. Simon alles an«vertraue, was auf das gemeinschaftliche Interesse der drei ver«einigten Mächte Bezug haben könnte, damit er nicht mitGrund die Klage führen könne, als habe man ihm irgend et»was voremhalten, was ihm als dem Minister einer verbünde«neu und freundschaftlichen Macht zu wissen nöthig gewesen.
Unter den Franzosen, die zu Madrid sind, giebt es meh«rere, mit welchen die Minister des Königs in keinem Umgangund keinem Verhältniß stehen dürfen. Unter diese gehörenHerr von Magny und die Bretagner, die an der BretagnerVerschwörung Theil gehabt haben. Was Herrn von Mar«cillac betrifft, obgleich seine Fluebt nicht zu entschuldigen ist,und mit Umständen begleitet gewesen, die ihm eine gerechteAhndung zuziehen könnten, so mag doch der Ambassadeur desKönigs weniger streng gegen ihn scyn, wenn er ihn am dkitrtcn Orte trifft, aber Zutritt darf er ihm nicht verstärken.
Der König und der Regent wollen nicht, daß der Prinzvon Cc! lamare und diejenigen, die zum Anhänge der Prin«zessin des UrsinS gchörpn, oder mir ihr durch Verwandt«schüft verbunden sind, um ihres ehemaligen Betragens willen,von dem Umgang mit dem Herzog von St. Simon, den sievielleicht suchen könnten, ausgeschlossen scyn sollen; er mag siemit Höflichkeit behandeln, und es soll von dem Vergangenengegen sie keine Rede mehr seyn. Aber diese Erlaubniß überhcblihn nicht der Vorsicht, ihnen kein Vertrauen zu beweisen, dasgemißbraucht werden könnte; und da bei seinem Aufenthalts
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