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Zweite Abtheilung. Neun und zwanzigster und letzter Band (1806)
Entstehung
Seite
316
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von St. Simon die Aufmerksamkeit hat, sich nach den vonnehmsten Personen zu erkundigen, die den Auftrag erhalten,diese Prinzessin an die Grenze zu geleiten, und sollte derkath. König zur Uebergabe der Infantin und zum Empfangder Prinzessin von Orleans, und zu der Unterzeichnung derLei diesen Gelegenheiten üblichen Acten keine» Herrn von Ti«tcl ernennen , so müßte in diesem Falle der Herzog vo» SaintSimon den kath. König daraus aufmerksam machen, daß so«wohl der hergebrachte Gebrauch als die Würde beider Theiiesodert, daß ein Herr von Titel diese Verrichtung von beidenSeiten versehe, und er müßte ihm die Schicklichkeit und Noch«Wendigkeit verstellen, daß er von seiner Seite eine solche Per«so» schicken müsse.

Der Herzog von St. Simon wird auf seiner Reise dievcrwittwele Königin von Spanien besuchen, die sich entwederzu Baponne oder auf ihrem Landhaus, nicht weit davon, bc<findet. Er wird hiezu einen eigenhändigen Brief vom Königean sie erhalten, und wenn er bei der Königin zur Audienz gorlassen ist, so wird er sich aller der Ausdrücke bedienen, dieihm am schicklichsten scheinen werden, um ihr die Achtungnnd Freundschaft, welche Se Majestät stets gegen ste gehegthaben, zu bezeugen. Er wird ihr sage», das; der König ihmbesonders ancmvfohlen, ihr die Versicherung seiner besten Gerslnniingen bei Gelegenheit der beiden Vermählungen, biederschlossen worden, und die er ihr gemeldet, aufs neue zu wie«dcrholen, und er wird die Aufmerksamkeit haben, in seinemGespräch mit der Königin alles was ihm nöthig scheint zu sa«gen, um ste zu überzeugen, daß der König über d>e, zwischenden beiden Linien des Königlichen Hauses zu stiftenden nähernVerbindungen sehr erfreut ist. Er muß nur bei dieser Gele«genheit besonders darauf Acht haben, daß er über diesenPunkt sich auf eine Art äußere, daß man sich seiner Ausdrückenicht bedienen könne, um das Mißtrauen der regierenden«nigin zu erregen, als wolle man sich künftig einen besonder»Einfluß auf den Spanischen Hof zu verschaffen suchen,' unddieß überläßt der König ganz der Klugheit des Herzogs vonSt. Simon, der leicht ersehen wird, wie wichtig es ftp, daßinan alles zu vermeiden suche, was den Ucbelgesinnten Anlaßgeben könnte, unter diesem Vorwände bas Vertrauen zu un»«ergraben, das die Frucht der neuen, vom, Könige mit demKönige von Spanien zu schließenden Verbindungen ftpn muß.Nachdem nun Se Majestät dem Herzog von St. Simon in