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Zweite Abtheilung. Neun und zwanzigster und letzter Band (1806)
Entstehung
Seite
311
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bewilligt werden wird; aber wenn sie um einige Tage versehe«bcn werden sollte, da sie bloß eine äußere Ccremvnie ist. dienur der gewöhnlichen Sitte halber geschieht, und da schön al,lcs für die Vermählung des Königs mit der Infantin verabre«.dek und vertragen ist, so hindert nichts, die Akten hiezu mitden Cvmmissarien des Königs von Spanien zum voraus zuentwerfen, damit sie sogleich unterzeichnet werden können, so«bald der König und die Königin von Spanien den Herzogvon Saint Srmon zu einer zweiten öffentlichen Audienz ha«den rufen lassen, um ihm zu erklären, daß sie den im Na«men des Königs gethanen Antrag genehmigt haben; und ermuß zu der Vorbereitung der Acten jeden Augenblick benutzen,den er in der Zwischenzeit abmüssigen kann, so daß die Unter«zeichnung derselben unverzüglich vorgenommen werden, unddie Abreise der Infantin ohne Aufenthalt an dem bestimmtenTage erfolgen könne, um zu gleicher Zeit mit der Prinzessinvon Orleans an der Grenze einzuteeffen.

Der Herzog von Saint Simon wird aus den ihm einzmhändigenden Cvpien des Tractaks und der Artikel, welche un<terzeichnet und ratificirt worden, sehen, worin die Contractebestehn sollen, die er zu Madrid zu unterzeichnen hat.

Die Zufriedenheit des Königs mit den Diensten desMarquis von Mauleyricr, die er ihm in denverschiede»nen Geschäften, die ihm anvcrtraut wurden, geleistet har, unddie Beweise seines Eifers, die er ihm gegeben, seit er dasAmt als außerordentlicher Gesandte in Spanien bekleidet,-würden hinreichende Beweggründe seyn, um ihm neue Aus«zeichnunqen zu ertheilen; aber noch mehr ist Se Majestät dazudurch das Vertrauen aufgesodert, das ihm der König vonSpanien bezeugt hat, indem er sich seiner bedient, um demKönige die ersten Eröfnungen, in Rücksicht der beiden Ver«Mahlungen, von denen jetzt die Rede ist, zu machen, und in«dem er erklärt hat, daß er wünsche, daß der Warguis denAuftrag bekäme, die Artikel der Vermählung zu unterhandeln,und zu unterzeichnen: so daß der König durch alle diese Be«tracktungen sich gedrungen fühlt, ihn »>it dem Titel einesaußerordentlichen Ambassadeurs zu ehren, neben dem Herzogvon Saint Simon, so daß er niit ihm alle Verrichtungen ei«nes Ambassadeurs »heilen, und auch mit ihm die Artikel undden Contract der Vermählung zwischen Sr Majestät und derZnfantin unterzeichnen soll, und Dieselben Hollen aus diesemGrunde, daß diese Znstnmion unter ihnen gemeinschaftlich

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