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Zweite Abtheilung. Neun und zwanzigster und letzter Band (1806)
Entstehung
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nig von Spanien und sein Minister nur wünschen konnten;und durch dieses Glück noch stolzer gemacht, lies, der Ministergegen den Pabst, der ihm standhaft die Dullen für das Erz«bislhum von Sevilla verweigerte, seinen ganzen Zorn aus,und beschuldigte ihn, daß er sich von dem Rathe des Grafenvon Ga las, des kaiserlichen Gesandten an seinem Hofe, lei«ten ließ, welcher hingegen behauptete, der Pabst sey insgeheimmit dem Könige von Spanien einverstanden.

Ohne alle Schonung aber griff Alberoni die Person des Rergcnken an, wegen seines Eifers, mit dein er die Quadrupleal«lianz betrieben hatte.So, sagte Alberoni, hat sich dieserPrinz, im Angesicht der ganzen Welt, als Freund einer Machterklärt, die die Feindin seines Verwandten, des Königs vonSpaniens ist, und die Zeit ist gekommen, wo er wahrschein«lich gegen denselben König zu Feindseligkeiten schreiten wird.Der Marschall von Hüxelles, der diese Allianz genehmigt,um den Krieg zu verhindern, wird Frankreich gegen Spanienals Feind auftrrten sehn, und der König von Spanien wirdstandhaft lieber ewigen Krieg wählen, als in jenes abscheulirche Projcct willigen, und so lange er Athen« und Kräfte har,wird er sich an denen zu rächen wisse», die ihn zu Annahmedesselben zwingen wollen; wenn Stanhope den Ton desGesetzgebers anstimmen will, so wird er schlecht empfangenwerden, der Paß, den er verlangt, ist ausgefertigt worden,man wird seine Vorschläge hören, aber man wird ihm schwer«lich Gehör geben, wenn sie nicht ganz von dem Inhalt desPrvjeckS verschieden sind, und Stanhope wird sich wundern,wenn er sieht, daß der König von Spanien gegenwärtig nichtsvon den Staaten von Toscana und Parma höre» will, indemer sich die Ausübung seiner Rechte an Zeit und Ort vorbehält."

Indem sich Alberoni so laut gegen den Vorschlag dcs Trac«tates der Quadruplcallianz erklärte, wollte er zugleich denEngländern zeigen, daß, wenn der König von Spanien die-sen Vorschlag verwürfe, er darum nicht abgeneigt wäre, derEnglischen Nation Beweise feiner wohlmeinenden Gesinnungzu geben, und daß eS schon ein sehr sprechender Beweis vondieser Gesinnung scy, daß Se kath. Majestät die Mäßigunggehabt, seinen Unterthanen alle Ausübung von Feindseligkeitgegen die Englischen Negocianten in seinen Staaten zu ver«bieten, ob man dieß gleich als eine natürliche Folge von demzu gleicher Zeit von dem Befehlshaber der Englischen Flottegemachten Friedensbruche hätte erwarten sollen.

Die