griffen werden sollte, indem Se koch. Majestät gesonnen scy,jedem der Interessieren sein Eigenlhum Memmen zn lassen.
Der Spanische Minister war indessen nicht ganz ohneBesorgniß, welches der Erfolg der Landung der SpanierinSicüien, und die Feigen ihrer ersten Fortschritte seyn mö hren.Sein Plan war noch nicht ganz entworfen, und seine schwan«senden Entschlüsse hingen von den Begebenheiten ab. Alberroui wollte glauben, daß Sicilicn in kurzer Zeit unterworfensepn wurde, er nahm sich vor, hieraus die Spanische Armeeins Königreich Neapel überführen zu lassen, aber er fühlteund gestand doch, daß cs einzig die Sache dar Generale sey,welche die Armee commandirten, über die zu fassenden Enrrschlüsse zu entscheiden.
Die Englische Escadre machte ihm gegründete Unruhe.Er wußte, daß sie nach Osten segelte, aber seit langer Zeitwußte er nicht, wo sie war, und in den ersten Tagen desMonats August hatte er erst Nachrichten vom 14. Jul. ausMalaga.
An demselben Tage, den r4- Jul-, hatte sich das Schloßvon Palermo an die Spanier ergeben. Der Vleekönig vonNeapel machte einige Bewegungen, als habe er die Absicht,zu Verstärkung der Besatzung von Messina ein Derasckemenrkaiserlicher Truppen nach Sicilien zu senden. Dieser Sucrcurs schien sehr schwierig, und die öffentliche Meinung war,daß die Deutschen Minister nur zum Schein diese Dewcgnnrgen machten, um die Savvyischen Minister zufrieden zn siel«len; und übrigens war das Publikum überzeugt, daß, wennauch in der Thal Deutsche Truppen marschirlcn, und Messinaentsetzten, so geschähe es nicht, um es den Picmvntescrn znresriruiren.
Es war ein allgemeines gegenseitiges Mißtrauen an allenHöfen verbreitet, und auch die Gesinnungen des Pabstes warre» nicht vom Verdachte ausgenommen, denn die allgemeineMeinung war, daß, weiche Irrungen aucb gegenwärtig zwirscheu dem Römische» Hofe und dem von Madrid Statt harbcn möchten, doch insgeheim die innigste Eintracht zwischenSr Heiligkeit und Sr kalh. Majestät herrsche.
Die Truppen dieses Monarchen waren, nachdem sie nacheinem kurzen Widerstande sich Palermos bemächngt hatten,nach Messina vorgerückt, und die Galeren des Herzogs vonSavoyen hakten sich bei ihrer Annäherung zurückgezogen. Bisjetzt war die Sitiiische Expedition sp glücklich, wie es der Kö<
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