Scknmderx. der hat mir erzählt, daß er in Portugal!verliebt von einer gar schönen Nonne war. Er gingzu ihr SU xsrloir; sie kam mit einem Nachtrock. Wiesie allein beisammen waren, ließ sie den Nachtrock fal-len, und blieb ganz nackend vor ihm stehen. Ueber die-sen Anblick ist er davon gelaufen, und sein Leben nichtwieder zu ihr kommen. Den zten Aug. 1719.
80 Der Duc äs 8ulix hatte bisweilen großeDistraccions. Er zog sich einmal an, um in die Kir-che zu gehen, vergaß nichts als die Hosen Es war imWinter. Wie er in die Kirche kam, sagte er: manDion! gu'ii ksie ktviä sujourci trui! Die andern ant-worteten: kss plus krorä <zu'a l'orclinsire. I'gl clon«Is üsvrs, antwortete er. Einer fragte: N'esr ce xs,HUS Vous n stss pas asrss cbsuclemsnt bsbille: Hubihm den Rock auf, da sahen sie was ihm gefehlt hakte.Den 2osten Octobr. 1719.
81) Unser König seel. erzählte mir eine Historie vonder Königin Christine von Schweden. Siefehle nie eine Nachrkappe auf, sondern wickelte nur eineServiette um den Kopf. Einsmal da sie nicht schlafenkonnte, ließ sie eine Music vor ihr Bette kommen.Sie Harke alle Vorhänge um das Bette zugezogen. Wieihr aber die Music wohl gefiel, fuhr sie aus dem Bet-de, steckte den Kopf plötzlich hervor und rief überlaut:HIort — visblo! gu'il cbsnt« bien! Die Kapaunenund die Italiener, welche ohnedem die bravesten nichtsind, erschrocken über die tolle Figur so sehr, daß sieverstummten, und die Music mußte aufhören. De«roten Nov. 1719.
82) Man stehet zu kontaivsblsgu auf dem großenSaale noch das Blut von einem Kerl, den sie hat mas-sakrire» lasten. Sie wollte nicht, daß alles, was derMensch von ihr wußte, herauskommen sollte, undnmnte, wenn sie ihm nicht Vas Leben nähme, würde er
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