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Zweite Abtheilung. Neun und zwanzigster und letzter Band (1806)
Entstehung
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von Sch VN in gen, die wurde verliebt von PrinzMoriz von Nassau. Sie konnte nicht mehr ge»hen, hatte Porteurö, die muffen sie ihm überall nach-tragen. Er wurde ungeduldig darüber, und da sie ihneinmal so plagte, daß er ihr sein Conterfait geben sollte,fragte er sie, was ihr denn so wohl an ihm gefiele?Sie sagte seine schöne Taille, seinen platten Rücken unvdie schönen Schenkel. Er antwortete: so wollen siedenn mit aller Gewalt mein Cvnrerfait in Lebensgrößehaben? ich werbe machen lassen, sobald ich wieder inHolland seyn werde. Wie er weg war, kam einige Zeithernach sein Conterfait. Alle Menschen liefen herzuum zu sehen, ob eS gleich wäre, wie man es aber ab-gerollt, halte er sich ganz von hinten mahlen lassen,und schrieb dabei: daß er sein Conterfait schicke mit demwaS am besten an ihm gesiele. Den ztenFebr. 1719.

72) Der vuc cl'Ossune, welcher letzt verstor-ben, soll eine gar schöne und lebhafte Gemahlin ge-habt haben, die wurde jalous über eine Comediantin.Sie erfuhr, daß ihr Mann einen gar schönen Stoff zueinem Kleide für seine Maitreffe gewählt hatte. Siefuhr hin zum Kaufmann und ließ sich ihn geben, dennder vuc hatte dem Kaufmann nicht vertraut, für wemer wäre. Sie ließ sich ein Kleid davon machen, ging damitzu ihrem Mann und sagte: ne trouver-Vour xss cettsLtolle Slimirgdle? Er war piquirt, und antwortete:Oui, i'etollö est belle, rnrns eile est rnsl-emplo)'ee.Die Oucbe«86 sagte: l'out Is inoncle cilt Is meine clioreäe mol. Den l7ken Febr. 1719.

7g) Zu kontsineklsilu stehet in der Königin Ka-binett das Conterfait der beIle kermier 6, welched'rsneois l. sehr wohl gefallen. Er hat sieen protil mahlen lassen. Sie ist unwissend an deSKönigs Tod Schuld gewesen. Ihr Mann , um sich auden König zu rächen, ließ eine Hure kommen so ganz

ver-