Druckschrift 
Zweite Abtheilung. Neun und zwanzigster und letzter Band (1806)
Entstehung
Seite
230
Einzelbild herunterladen
 

Begrabniß zu gehen; solches wurde ihnen erlaubt, undwurden sehr gerühmt über ihr gut Naturell. Wie sie insKloster kamen, fanden sie bei dem Begrabniß 2 frem-de Pfaffen, die niemand im Kloster kannte. Manfragte sie, wer sie wären? sie sagten: sie wären armePriester, die Protection nöthig hätten, und wie sic ge-hört, daß die 2 vuckesssn kommen würden zum Be-gräbniß, hätten sie sich auch dabei eingefunden, derDamen Protection zu suchen. Die Damen sagten, siewollten sie examiniren, sie sollten nach dem Begrabnißin ihre Kammer kommen. Die jungen Priester gingenhin, blieben aber bei den Damen blS gegen Abend. DieAebtissin fand die Audienz zu lange, hieß die jungenPriester fortgehen. Einer hielt sich gar stämmig, derandere aber rhat nichts als Lachen. Dieser, der DucAv kickelieu, der andere der (üdovslier äv6uenr«uee, des Ouc cis Ouemenee jüngster Sohn.Die Cavaliers haben die Avantüre selber ausgesagt.Den r iten Juni 1717.

z6) Die imxuiessnts machten die schöne d/läe rleA^subuisson ohnmächtig; sie konnte sie riechen, undso bald sie nahe zu ihnen kam, wurde sie gleich übel. Manerzählet von dieser Dame, daß, um sich ein 0«i! tenclrszu machen und um wohl auszusehen, hatte sie einenKammerdiener, der muste wenn sie auf einen Ball ging,in ihrem vollen Puhe und aufrecht mit ihr zuhalten.Den roten Septbr. 1717.

Z7) Von dem Hrn. von Bernstorf habe ichviel gehört von einer Person, die ihm vor diesem nichtübel gefallen hat, nämlich von der Herzogin vonMeklenburg, so des Duc cle L-uxernburß Schwe-ster war, die hat mir seinen Verstand sehr gelobet. Sieprätendirte, daß sie ihn an Herzog Georg Wilhelm ge-geben hätte. Den 2isten Sept. 1717.

38) Das Laster, die Buben zu lieben, ist

des