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Zweite Abtheilung. Neun und zwanzigster und letzter Band (1806)
Entstehung
Seite
216
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Z) Der 6 b e V s I i sr 8 r. 6 e orx e ist der beste ^und höfliä'ste Herr von der Welk. Er fragte einstmals ^

den iVl^larci Oaiigi»«: was könnte ich wohl thun mei» lli

ner Nation zu gefallen? vouglss antwortete: setzt euch «lin ein Schiff, nehmt zwölf Jesuiten zu euch, und so >lbald ihr ankommc, laßt die zwölf Jesuiten öffentlichhenken. Nichts kann den Engeländern angenehmer ^seyn. Den gum Decbr 17-;. r

4) Der König in Dännemark L'riäeri- j?ans IV, kömmt mir ein wenig einfältig vor. Erwallte hier verlrebt von meiner Tochter seyn; im Tanzdrückte er ihr die Hand, sähe gen Himmel; sing den zcfMenuet am emen Ende des Saals an, und endeteihn am andern Ende. Blieb hernach in der Mitte !>«

vom Saal stehen, ohne zu wissen was er chun sollte. »!»

Er jammerte mich; ich stand auf, nahm ihn bei der m

Hand und führte ihn weg, sonst glaube ich, stünde er «!

noch da. Der gute Herr weiß nicht was schön oder P

häßlich ist. De» zten Jan. 1716. kn

;) Der Kardinal <le Ncvsillss ist gewißein recht niqendsamer Kardinal, welches sie nicht alle ltysind. Wir haben hier vier, alle sehr different. Dreysind in dem Stück eins, daß sie falsch wie Galgenholz j«!sind, aber in Figur und Humor different.

Der von polißnac ist wohl geschaffen; hat fxVerstand; ist insinuant; hat eine angenehme Stimme,Laveur und kalitie zu sehr ergeben, welches ihm alle lj«kauten thun macht. ^

Der Kardinal -l s K 0 Kgn ist schön vom Ge- s,^sicht, wie seine Fra» Mutter war, hat aber keine wil- ^

le. dieser ist hoffärtig wie ein Pfau; voller Einbil- ^

dilNg, trlpotier, iutriAgut, esclavs von den Jestli» ^ten; meint er regieret alles, und regieret doch nichts; ,,,glaubt seines gleichen sey nicht geboren. ^

Der Kardinal äa Lissi ist häßlich, gleich ^

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