i) ÄLttan hak abscheuliche Bücher gegen denKardinal lVlgrsrin geschrieben. Er stellte stchsehr bös an, ließ alle Exemplare suchen, als wenn ersie verbrennen wollte; wie erste alle hatte, ließ er sieheimlich, als wenn er nichts davon wußte, verkaufen,und zog zehn tausend Thlr. davon, lachte, und sagte:Die Franzosen sind artige Leute, ich lasse sie singen undschreiben, so lassen sie mich machen was ich will. Den2;>ien Oct. 1715.
2) IVlgcigme ci o IVl g i n ton e> n ist zu St. Evr inihrem Stifte. Sie war des Königs Mailreffe nicht;sie war was mehr.
kücio lio lg Vsiliere war Maitresse vom Kö-D nig, und gar ein gilt Mensch. IVIsciame Ue blsinlenonist der >lclo cle iVlantespgn Kinder Hosmeist ringewesen, hat ihr darnach die Schuhe ausgetreten; abersie hat eS weiter gebracht. Der Teufel in der Höllekann nicht schlimmer seyn als sie gewesen ist; ihre Ehr-sucht hat ganz Frankreich in Unglück gestürzet.
Die k^ontsnA« war ein gut Mensch; die kann-te ich wohl, sie war von meinen Hoffraulein gewesen;war schön vom Haupt bis zum Füßen harre aber we»Mg Verstand. Den ;ien Novbr. 1715.
Die IVloritespsn war ein lebendiger Teufel;kantgngo aber ein gut einfältig Menst); beide wa-ren schön. Die letzte ist darauf gestorben, daß die er-ste sie in Milch vergiftet hat; ob eS wahr ist, weiß ichnicht; aber das weiß ich wohl, daß zwei von koiusligoLeuten gestorben seyn, und daß man öffentlich gesagt:Daß sie vergiftet wären. Den i^ten Novbr.- 715 »
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3) Der