dusin'e, ihre Einsichten und ihren Credit nicht mehrhätten geltend machen können, und mit einem Schlagall ihre Macht verloren geben müßten, irgend jemandgutes oder böses zu thun.
Es war daher kein Wunder, daß so viele mächtigePersonen, die alles zu verlieren fürchten mußten, einemSysteme aus allen Kräften entgegen arbeiteten, daszwar vortheilhafk für den Staat, für den König, fürdas Volk, — für ste selbst aber verderblich war. Derganze Stand der Geschaftsmänner murrte, aus Eigen-mm, dagegen. Er reguliere die Abgaben, durch dieAemcer, welche die verschiedenen Verwaltungsarken er»fordern, und die ausschließlich ihm angewiesen sind.
Bande der Verwandtschaft verblendeten Colbert'sbeiden Tochtermänncru die Augen, von dessen Gesin.nungen und Regierungsweise das Buch zu weit abging.Sie ließen sich ferner durch die schlauen und heftigenUrtheile des Demarets irre führen, und vertrautendessen Einsichten zu sehr, insofern er der einzige Schü-ler von Colbert, seinem Oheim, war, der ihn erzogenund unterrichtet hatte.
Der sanfte, für das Wohl deS Staats so besorgteChamiilart, welcher, wie man schon gesagt, selbst mitBoisguilbert gearbeitet hatte, siel ebenfalls in desDemarets Schlinge. Auch der Canzler, der sich nochimmer etwas darauf einbildete, General-Controleurder Finanzen, wen» gleich gegen seine Neigung, ge-wesen zu sevn, war darüber aufgebracht. Mit einemWort, es war niemand für Vauban und Boisguilbertals die Unmächkigen und die Uneigennützigen ; ich will sa-gen r die Kirche und der Adel! Denn das Volk, wel-ches allein dabei gewonnen hätte, wußte nicht einmal,daß cs seinem Glücke so nahe gewesen wäre; und bloßdie guten Bürger beklagten, daß der Plan nicht zurAusführung kam.
Dcnkwürvigk» XXIX. Bd. O Es