I.
übois, nicht damit zufrieden, daß er Minister,Vertrauter des Regenten und Erzbischofs von Cam-bray mar, wollte auch noch Cardinal und erster Mi-nister werden. Es ist bekannt genug wie und warumer die Partei der Jauseiusten der Wuth der Jesuitenzur Beute gab, nämlich um Cardinal zu werden, obgleichder Regent seine Autorität und Regentschaft der Parteides ParlementS, so zu sagen, schuldig war.
Um ohne Hinderuiß zum ersten Minister declarirtzu werden, wünschte Dübois den Marschall von Bit-leroy zu stürzen; aber dieß war ein Krafrstück, dessenSchwierigkeit er, so oft er es zu unternehmen gesucht,wohl gefühlt hatte, das alle Tage schwieriger und ge-fährlicher wurde und das er sogar ganz aufgegeben harte.
Indessen schien dem Abbe jeder Tag, der seine De-claration als Minister aufschob, eine Ewigkeit, undgleichwohl wagte er nicht, den großen Schritt zu be-schleunigen, ohne vordem Aufruhr gedeckt zu seyn, dender Marschall Villeroy erregen würde; er mußte furch,len, daß er noch so manche andere, die nicht ohne sei-ne» Beistand laut zu werden sich getränten, ermunternund aufwiegcln würde; und der vereinigte Angriff, denalle auf den Regenten thun würden, konnten den Car-dinal leicht in die Gefahr bringen, im Augenblick, woer gestiegen war, wieder gestürzt zu werden, wo er dann
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