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i8) Zukünftigen Sonntag den uten Fcbr. wirddie Versprechung und des Heirathskontrakts Verschrei-bung bei dem König gehalten werden; Montag Mor-gens wird die Trauung geschehen, und Donnerstagswird die Braut Weggehen. Den 6ten Febr. 1720.
iy) Ich habe in meinem jeden keine betrübte»Braut gesehen; sie hat seit Z Tagen weder gegessennoch geschlafen, und die Augen werden ihr nicht truk-ken ftrocken^. Den izten Febr. 1720.
20) Ich bin ein schlimmer Prophet gewesen, aberich habe nur zu wohl prophezeiet. Als unsere Prin-zessin von Modena mir gesagt, daß sie nach OKelleswollte, ihrer Schwester -ä-eu zu sagen, sagte ich zuihr, es ist noch gar zu wenig Zeit, daß die Kinder-blättern im Kloster gewesen, und die Aebtissin selbstdie Rotteln gehabt hat; sie stecken gräulich an. Sieantwortete: L'esr ce gue je cksrcke. Ich antwortete:
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vio VN «lepenä, xrenes-^e gsräs. Aber meiner War-nung unangesehen ist sie Sonntag Morgens nach ekel-les gegangen, und den ganzen Tag bei ihrer Schwe-ster geblieben. Sonntags hat sie angefangen sich übelzu befinden, und hat die rothen Flecken bekommen.Den 2vsten Febr. 1720.
Was sie i« ihrer Krankheit tröstet, ist der Aufschubihrer Reise.
21) Den irten März 1720 hat mir mein Sohnfeine Tochter hergeführt, um Abschied zu nehmen.Sie konnte kein einziges Wort artikuliren, nahm invollen Thränen meine Hände, küßte und drückte sie,und schlug ihre Hände zusammen. Mein Sohn hatsie mit schwerem Herzen fortgeführt. Den i2tenMärz 1720.
22) Man hat freilich wol an den Prinzen vonPiemont gedacht. Sein Hr. Vater hatte auch schon
Hoff-