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Zweite Abtheilung. Neun und zwanzigster und letzter Band (1806)
Entstehung
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Msllsms ä'Orlssns haßt ihre Schwester und klsvsuarger als den Teufel. Den 6ten Septembr. 171z.

21) KIsU. cl'Orlesns Haus ist wohl regulirt. MeinSohn hat sie allzeit darüber schalten und walten lasten,wie sie gewollt. Den üren Scptbr. 1718-

22) Als den 4ten Octobr. 1718 Kisch lls llsrrieinmal ihren Hn. Varer gebeten, zu ls klsuts zu schla-fen, um den andern Morgen früh >«« venUsnAsorsfdie Winzers essen und tanze» zu sehen, schrieb Kischli'Orlesns an Kisch <ls Neir!: wie cs sich schicke zu derDevotion der Kgrmcliren, daß ihr Hr Vater in ihremHaus schlafe? Kisch cie Ilerrl antwortete: daß es niegegen die Devotion gewesen wäre, daß ein Pater inseiner Tochter Haus schliefe. Sie hat das gethan, umVater und Tochter zu piguiren, denn sie ist piqnantwie der Teufel, wenn ste will. Man kann leicht ge-denken, wie dieser Brief Vater und Tochter gefallen;ich kam eben zu 1s Klents an, wie sie den schönen Briefempfangen hatten. Mein Sohn durfte nichts vor mirklagen; denn wenn er klagt, sage ich allzeit: LsorgsDsnciin tn l'ss voulü. Also lachte er nur und sagtenichts. Ich wollte auch nichts sagen, um sie nicht zuerbittern, denn es ist ein Feuer, so man nicht blasenmuß, cs brennet ohne das licht genug; ich sagte nur:sie müßte ihre migraine gehabt haben, wie sie das ge-schrieben. Den ?ten Octobr. 1713.

2z) Sie hat wenig Inclination für ihre Kinder,und mich deucht, es wird ein wenig weit getrieben. Dennihre Kinder Merken wohl, daß sie sie nicht lieb hat;das macht, daß sie lieber bei mir sind; das verdrießtdie Mutter; sie stichelt auf sie, und das macht die' Kinder scheu gegen die Mutter. Den 7ten Octobr.

1718- ' .

24) Sie meint ihres gleichen sey nicht in der Welt,an Schönheit, Verstand und allerhand Perfektionen.

Ich