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Zweite Abtheilung. Neun und zwanzigster und letzter Band (1806)
Entstehung
Seite
42
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sie ißt, an einer kleinen Tafel mit ihrer Favoritin derIluckesss <!s Stores. Zu Mittag hat sie thren Sohndabey, etliche mal auch ä'Orlesns. Den ;tenJul. l?r6.

;) Sie scheint alter als sie ist, denn sie thut gar zuviel roth an, und hat die Nase und Backen hangen;dazu ist ihr von den Kinderblattern überblieben, daßihr der Kopf wie einem alten Weibe schüttelt. Denyten Jun. 1716.

6) Sie ist zu faul von Natur; hätte gern, daß ihrdie gebratenen Lerchen ins Maul flögen, und wie wirnicht im tle LocsZne sind, so gehet das nicht an.Sie wollte gern regieren, aber rechte Hoheit verstehetsie gar nicht. Sie ist gar zu niedrig erzogen worden,weiß wohl als eine simple Onckssss zu leben, abernicht als xstits tiile cts krsnce. Den 2gsten Jun»1716.

7) Sie ist so faul, daß sie nicht kann 2 Schrittethun, und frißt erschrecklich. Den 2üsten Jun. 17,6.

8) Sie ist roch von dem Spanischen Rorh, so sieohne mesure anschmieret, sie lacht oft selber darüber,denn wir plagen sie oft mit ihrem roch. Den ytenJul. 1716.

ic) Mgch cl'Orlesns ist gar weiß, aber so eineschöne Haut wie ihre Tochter die 2te hat, hat sie niegehabt. Den 22sten Septbr. 1716.

n) Sie ist sehr abergläubisch in ihrer Religion.Vor etlichen Jahren ist eine Nonne zu k'ontevrssuxgestorben, die hieß lVIä« cle Lolmr. Wenn iVlLcl. g'Or-lesns etwas verlieret, verspricht sie dieser Nonne Ge-beter, um sie aus dem Fegefeuer zu ziehen, und bildetsich hernach ein, daß sie hernach alles wieder findenmuß. Den igten Jul. 1717.

12) Die lVlonlespsn, die Zott und alle Kammer«Weiber, haben meines Sohns Gemahlin weis gemacht,

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