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Zweite Abtheilung. Neun und zwanzigster und letzter Band (1806)
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mit dem Ton der Verachtung: Was? du Erzbischofs«von Cambray!

DüboiS war zu weit vorgerückt, um auf einemso schönen Wege stehn zu bleiben. Er berief sich aufBeispiele. Unglücklicherweise gab eS deren genug vollUnwürdigkeit und Scandal auf den Bischoffsstühlen.Dank dem Bischofs von Chartres, Godet, mit denTaugenichtsen seiner Seminaristen, womit er die Bis-thümer füllte: Dank auch dem P. le Tellier undder Constitution, den Begünstigern der Niedrigkeit,Unwissenheit und Sitkrnverderbniß.

Der Herzog von Orleans, auf den nicht etwadiese schlechten Gründe einen Eindruck machten, son-dern der in Verlegenheit war, wie er dem heftigen Ein-dringen eines Menschen widerstehen sollte, den er ankeinen Widerspruch gewöhnt hatte, suchte sich aus derSache zu ziehen und sagte zu ihm:du bist ein ent-weihter Teufelskerl, wer würde dich einweihen?"Ach wenn eS nur darauf ankömmt, sagte der Abbe, soist die Sache gemacht: ich weiß, wer mich weihenwird, und er ist nicht weit zu suchen."Und welcherTeufel ist bas? wxr wird sich unterstehen, dich zu wei-hen?"Wollen Sie eS wissen? versetzte der Abbe,und kömmt es nur darauf an?"Nun wer denn?"versetzte der Regent.Ihr erster Aumonier selbst, derda außen ist: er wird nichts lieber lhun, und ich willgehn, und eS ihm sagen." Zugleich umfaßte DüboiSdie Kniee des Herzogs, der betroffen und überraschtda stand, und nicht Nein zu sagen die Kraft hatte.

DüboiS geht hinaus, zieht den Bischoffvon Nan-tes bei Seite, sagt ihm: daß er Erzbischofs von Cam-bray werde, bittet ihn, daß er ihn weihen möge, er-hält sein Versprechen, kömmt tanzend und springendzum Regenten zurück und sagt, der erste Aumonier ver-spreche, ihn zu weihen. Er bricht in Danksagungen,

Lob-