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Zweite Abtheilung. Neun und zwanzigster und letzter Band (1806)
Entstehung
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>L.ambray war durch das Absterbeti des CardinalsTremouillezu Rom erledigt: eines der reichsten Erz-bisrhümer und einer der größten Posten in der Kirche.Düb ois hatte als Anspruch darauf nichts außer sei-ner Tonsur; aber 150000 riv. Einkünfte reizten ihn,und vielleicht eben so sehr diese hohe Stufe in der Kirche,von wo aus leicht zur Cardinalswürde emporzusteigenwar. So unverschämt er war und so viel Gewalt erüber seinen Herrn gewonnen hatte , so machte es ihndoch nicht wenig verlegen, diese Bitte an den Regen-ten zu thun. Er kleidete seine Zudringlichkeit in einenScherz ein und sagte zum Regenten: er habe einenspaßhaften Traum gehabt. Ihm habe geträumt, ersey Erzbischofs von Cambray. Der Regent, welchermerkte, wohin dieß zielte, ließ es an sich vorüber ge-hen und antwortete nichts darauf.

DüboiS immer mehr verlegen, stockte und schwatztenoch über seinen Traum; endlich wagte er eine kühneWendung und fragte: warum er eS denn nicht erhaltensollte? da Se. K. Hoheit so, durch einen einzigenMachtspruch, sein Glück machen könnte.

Den Regenten indignirte und erschreckte dieseFrage, so wenig er auch sonst in der Wahl der Bischöfsegewissenhaft war, und indem er ihn mir einem verach-tenden Blicke vom Kopse bis zum Fuße maß, in wel-chem er ihn seine ganze Niedrigkeit, die Ausschweifungund das Scandal seines Lebens suhlen ließ, sagte er

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