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Villars.
und Anstellung der Leute war in seiner Hand. Aber dieserglänzende Stand hinderte ihn gleichwohl nicht, aus die Erlan,gung der Painvürde zu denken. Der Präsident von M a i>sons, sein Schwager, entwarf ihm daS Decrer, und brachtedarin alles, was er wollte, von seinen Verdiensten an. Echatte die Kühnheit Hineinsetzen zu lassen, daß, wenn er nichtverwundet gewesen, die Schlacht bei Malplaguer gewonnenworden wäre, und mehr andere Dinge zu seinem Lobe, diedie Wahrheit und denRuhm des MarschaUs von Doufflersgleich verletzten.
Pontchartrain, dem es übergeben wurde, um esauszufertigen, suchte Aufschub und benachrichtigte Doufflersdavon, der sich tief beleidigt fand und ganz in Wuth gerieth.Er that öffentlich die beleidigendsten Ausfälle auf Villars. Ersprach davon gegen jedermann und gegen die Minister. Derkluge, so abgemessene, in Rücksicht des Königs so behutsameMann kannte sich gar nicht mehr. Er erklärte ganz laut ge,gen jeden, der es hören wollte, daß er sich deßwcgen bei demKönige beklagen werde; und daß, wenn er keine Gerechtigkeiterhielt, er entschlossen sey, sie vor dem ganzen Parletuent zuverlangen, sich an die Pairs zu wenden, sich dem Decrcre fürVillars zu widersetzen, und selbst seine Sache vor den PairSund vor dem ganzen versammelten Parlement zu führe».
Es waren Zahre vergangen, daß so kühne Aeußerungenin keines Menschen Ohr erschollen waren, auch erregten siegroßes Aufsehn, und der König wagte nicht, einem in seinemDienste so berühmt gewordenen Mann die Gerechtigkeit zuversagen, die er so laut foderte.
Villars erschrack bei aller Trunkenheit des Glückes, und'fühlte jetzt ganz das Gewicht der Tugend und Wahrheit. Erwagte nicht mit Doufflers anzubinden; er nahm alles, wasin dem Dekret zu Boufflers's Nachkhcil gesagt war, zurück,und dieser strich alles daraus weg, was er wollte. Was erstrich wurde in der Ausfertigung, die Pontchartrain davonmachte, und die ihm gezeigt wurde, weggelassen.
Villars nahm unterdessen seine Zuflucht zur Demuth, er,schöpfte sich mit Ehrfurchtsbezeugungen und Lobsprüchen gegenden Marfchall von Doufflers, ließ ihn durch andere um Ver,zcihung bitten und ihm alle mögliche Artigkeiten sagen, undsteckte den vollen Schimpf ein. Man t^iterhandelte und brach,te es endlich dahin, daß Doufflers, nach so vielen Demükhtgun,Wn, Villars besuchen wollte; und nachdem er so trimuphirk
hatte,