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Zweite Abtheilung. Neun und zwanzigster und letzter Band (1806)
Entstehung
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Stuart.

Schritten unterrichtet und der beständige Zeuge ihres Dekra»gens gewesen ist, kann alles die,; bezeugen. Dieser Prälathat die Empfehlung des verstorbenen Königs von Englandnicht vergessen, und gegen Mutter und Tochter immer densel-ben Eifer bewiesen. Das Vorthejlhafteste, was sie sich wün»schen konnten, war, daß man den Rath dieses weisen Prälatten und seine Fürsprache für die Gerechtigkeit und Billigkeitihrer Foderungen hören möchte.

Nach dem Tode des Königs von England haben dieGrä-sin und ihre Tochter die zärtlichsten und ehrerbietigsten Briefean den Prinzen, Carl Eduard, geschrieben; aber ob sie gleichauf indirekten Wegen umerrichtet waren, daß er noch immerdieselbe Liebe zu feiner Tochter hatte, so erhielten sie doch kei-ne Antwort von ihm.

Nach des Prinzen Vermählung schien sich seine Zärtlich-keit für seine Tochter zu erneuern. Er ließ ihr den Vorschlagthun, zu ihm zu kommen. Die Gräfin, weicher diese Tren-nung unendlich viel kostete, und die in dem Aufenhalt zu Romfür ihre Tochter viel nachtheiliges voraus sah, gab dennochihre Einwilligung, um dem Prinzen gefällig zu seyn. Alleinman denke! Im Moment, wo die Reise vor sich gehen soll,setzt man Hindernisse entgegen; und ungeachtet der Bereitwil-ligkeit der Mutier, dieses Opfer z» bringen, ungeachtet deSGehorsams der Tochter gegen die Befehle des Prinzen, demsie die zärtlichsten, ehrfurchtsvollsten Briefe zu schreiben dieEhre gehabt hat, ungeachtet der Protestationen eines gewissenHerrn, der bei dem Prinzen war, und der geneigt schien, sieaus allen Kräften zu unterstützen; hat man von ihm keineAntwort, keinen Trost, keine Hoffnung erhalten können-

Zn dieser verzweifelten Lage, da die Gräfin von Albcr-troff nunmehr ihre, Tochter in dem Alter sicht, wo sie nichtmehr unbekannt und verborgen leben kann, und da sie fürch-ten muß, daß vielleicht sie selbst, vielleicht der Prinz ihrerTochter entrissen werden könne, ist sie entschlossen, alle mög-liche Mittel zu versuchen, um ihrer Tochter Namen nnd Standzu verschaffen. Sie verlangt nicht vom Prinzen, daß eralle ihr gegebenen Versprechen erfüllen, und ihrer Tochter eineExistenz geben solle, die vielleicht jetzt nicht mehr in seinerMacht stehe. Sie schränkt sich ans zwei Foderungen ein; er-stens, daß er ihrer Tochter irgend einen Titel und Namen zu«gestehen solle, unter welchem, da er sie schon unter so vielVerschiedenen Formen anerkannt, er sie noch jetzt anerkennen,

nnd