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Zweyte Abtheilung, Sieben und zwanzigster Band (1804)
Entstehung
Seite
241
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Auszug eines Briefes von Demselben' «in Hrn vonChamillart.

» vom 16. Dec. 1704.

Zch habe Ihnen von einer andern Kleinigkeit zu schrei,ben. Man verstch,rt mich, daß der Bischofs von Mvnrpel,lier, sicherlich ei» sehr heiliger Bischofs, vielleicht nur einwenig zu eifrig, darüber unwillig »st, daß hier Lomödiantensind. Ss waren welche hier vor zwey Jahren. Ich versichereSie, mein Herr, wenn es.eine Stabt im Königreiche giebt,wo sie weniger Böses stiften, als anderswo, so es dieseStadl, wo die Lust zu Ausschweifungen so arg ist. daß siedurch das Schauspiel eher gemäßigt werden wird. UebrtgenSmuß ich Ihnen sagen, daß ich glaube, in Heu großen Stäb,ten, aber in Languedoc vielleicht mehr als anderswo, müssees Schauspiele geben, indem die Lebhaftigkeit des Volks ehermit Vergnügungen beschäftigt als seinen Nrfierionen überlastsen werden muß.

II.

Ueber -Ls militärische Eitelkeit Ludwigs Xlv und wieseine Minister ihm dienen und schmeicheln. Natür-liches Wohlgefallen des Königs an derSchmeicheley.

Brief Ludwigs XlV an Colbert.

Aus dem Lager von Satin den z. 2 »n. 1675-

Der Aufwand ist erstaunlich, und ich sehr daraus, baß

Ihnen, um mir gefällig zu scyn, nichts unmöglich ist..

Frau von Monrespan har mir geschrieben, daß Sie rem, waSsch Ihnen befohlen, sehr wohl Nachkommen und sie beständigfragten, ob sie einen Wunsch habe. Fahren Sie fort dießzu thun. Sie schreibt nur auch, daß sie zu Cceaux gewe»sen sey, wo sie den Abend sehr angenehm zugebracht habe;ich habe ihr gerarhen, einmal nach Pampierr» zu gehen, undich habe sie versichert, daß sie Frau von Chrvreuse und Ma,dame Colbert sehr herzlich daselbst bewirthen würden; ich binversichert, daß Sie ein gleiche« »hun werden. Ich Wünsch« "jveoktvüroigk. XXV!l.äso- Q sehr.