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L^it Geschichte des Testaments LudtpigssXIV ist eininteressanter Gegenstand: sie zeigt den Geist der in-timsten Höflinge des Königs in seinem Alter und denGeist des Regenten.
Ludwig Xiv hatte den Herzog von Orleans im«mer von der Bekanntschaft mit Len Geschäften ent-fernt gehalten. Der junge Prinz, der größten Din-ge fähig, hatte Proben der Tapferkeit gegeben undder König hatte die Schwachheit, aufseine Talenteeifersüchtig zu seyn.
Philipp hingegen hatte die Klugheit, sein Ver-dienst zu verstecken; er fürchtete den König und wollteihn nicht noch mehr gegen sich verstimmen. Auf ditzschrecklichste Art Key ihm verläumdet, kam er selten anHof und beschäftigte sich mit den Studien. Die Che-mie .war seine rieblingswissenschaft; seine Feinde sag-ten , er koche Gift.
Seine Liebe zum Vergnügen, seine geringe Nei-gung zur Religion schienen die falschen Urkheile zu un--°terstühen; und der religiöse Hof des Königs, beste-hend aus der Marquise von Maintenon, le Teflierund aus alten Höflingen, die ihn haßten, bcnachrich-
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