noch vier oder fünf Monate bis zum Carneval waren,so wurde doch jede Art von Vergnügung zu Wien ver-boten und Vas Verbot aufs strengste gehalten. EinExceß geschah erst zu Ende des Carnevals; nämlich dereinzige Graf dü Lue, Ambassadeur von Frankreich,schämte stch nicht, den Damen einen Ball, (der dereinzige in Europa war,) nebst einem Feste zu geben,wozu ihn die Damen durch ihre Klagen über ein s»trauriges Carncval verleitet hatten. Diese Artigkeiterwarb ihm weder zu Wien, noch sonst wo Achtung.In Frankreich begnügte man sich es zu ignoriren.
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Was unsre Minister und die Intendanten derProvinzen, die Finanziers die Pächter und alleswas man die Canaille nennt, betrifft, so fühlten siedie ganze Ausdehnung ihres Verlustes.
Ich habe mit strengster Treue und Wahrheit allesriiedergeschrieben, was entweder mir selbst als Augen-zeugen, oder durch solche, welche die Geschäfte währendder letzten zwey und zwanzig Jahre der Regierung Lud-wigs XIV unter denHänden gehabt oder beobachtet haben,zu Wissen gekommen ist; und ich habe eS dargestellk, wiees gewesen ist, ohne alle Leidenschaft, ob ich mir gleichRäsonnements erlaubt habe, die natürlich aus den Sa-chen stoßen. Ich habe auch das Aeuffere und das öffent-liche Leben dieses Monarchen, seit ich beständig an sei-nem Hofe g-lebt habe, dargestellt. So Nnschmack-haft und so überflüssig vielleicht dieses, überdieß so be-kannte, Detail scheinen mag, so habe ich doch wirksameMaaßregeln getroffen, damit es erhalten und, wenndie gegenwärtige Generation dahin seyn wird, öffent-lich bekannt gemacht werde; es wird sich darin man-che