Prinzen zweifeln. Man warf ihr Zeit ihres Gebensvor/ sie hake kein Herz, sondern nur einen Magen:sie befand sich daher recht wohl. Ueber die Herzoginvon Orleans erswüme ich'; ich hatte Schmerz Key ihrerwartet, ünd ich bemerkte nur einige Thränen, dieihr bey jeder Gelegenheit leicht vom Auge flössen unddie bald wieder vertrockneten. Ihr Bett, wovon sieeine große Freundin war, und die Art von Dunkel,die sie nicht haßte, mußte wahrend einiger Tage allesmachen. Aber bald öffneten sich Vorhänge und Fen-- fler und nichts von Betrübniß zeigte sich mehr, als bis»weilen ein bisgm um des Wohlstandes willen. '
Die Prinzen von Geblüt waren Kinder. DieHerzogin von Ventadour und der Marschall von Vil-leroy spielten ein wenig Comödie; kein anderer gab! sich einmal diese Mühe; aber einige alte platte Höflingei als Dangeau, Carois, und wenig andere, die sich! aus allem Gleis gebracht sahen, ob sie gleich nur auseiner sehr gemeinen sage herauSgcworfen wurden , bs-! klagten es, daß sie sich nicht mehr unter die Narren,
> Unwissenden und Fremdlinge in dem täglichen Räson-nemenc und Amüsement eines Hofes rechnen konnten,der mit seinem Könige verschwand.
Alles, was den Hof ausmachke, th eilte sich inj zwey Nassen Die Eine voll Hoffnung, zu figuriren,sich einzumischen, waren froh eins Regierung endigenzu sehen, unter welcher für sie nichts zu erwarten war.Die Andere, von einem schwer drückenden Joche ermü-det, das mehr von den Ministern als vom Königeauferlegt war, waren floh, sich fley zu fühlen ; über-haupt alle waren floh, sich von einem ewigen Zwamge befreit zu sehn und voll Hoffnung der Neuheit-