Zling noch das Talent und die Salbung, den Ster,ben beyzusichen gegeben hatten. Man mußte ihn ohneUnterlaß rufen lassen; und sein so unwürdiges Betra-gen reizte den Unwillen aller derer? die gegenwärtigseyn konnten, nachdem die Entfernung der Frau vonMaintenon und des Herzogs dü Maine den Zugangzu dem Zimmer den treuen Dienern des Königs offengelassen hatte.
Zum Schluß, indem ich in Gedanken alles durch-laufe, was ich über die letzten Lebensumstanve des Kö-nigs »iedergeschrieben habe, fodert mein Gewissen unddie Liebe zur Wahrheit, daß ich hinzusetze, daß ichmich bey Marechal über das öffentlich verbreitete Ge-rüchk, als habe der König das Gelübde als Jesuit ab-'gelegt, angelegentlich befragt habe. Marechal warwahrhaft, und schätzte Tellier nicht; aber er hat michversichert, daß cr nichts, kein Zeichen, noch eine Artvon Scapulier bey ihm bemerkt habe. Allein Mare-chal, wiewohl er sehr fleißig zugegen war, war nichtimmer um das Bett des Königs: der P. Tellier konnteMißtrauen gegen ihn hegen, und sich vor ihm in Achtnehmen! Dem ungeachtet kann ich nicht glauben,.daß,wenn etwas an der Ablegung des Gelübdes war, Ma-rechal nicht darum gewußt haben sollte. Vielleichtwollte auch Marechal aus irgend einer Rücksicht mirnicht sagen, was geheim gehalten werd/n mußte, daer der Diener und nicht der Ausspionirer des Königswar.
Ludwig XIV wurde von niemand als von wenigenaus der nächsten Dienerschaft beklagt, ausserdem vonwenigen ander,usund den Häuptern der Constitution.Sein Nachfolger war nicht in dem Alter. Madame
hatte