Stands reich war, von Geburt dekSohn eines Bauernin der Gegend von Noyon, der sich durch die mehrjährigePachtung der Oekonomie der Abtey Orcamp bereicherthatte, in seiner Jugend aber ein bloßer Bauer gewesenwar. Sein Sohn, Schatzmeister von Frankreich, hatteeine Schwester von Colbert, lange vordem Steigendieses Ministers, geheyrachet, der nachher seinen Ncf.fen DeSmarets in seine Bureaus nahm und ihn späterzum Intendanten der Finanzen machte.
Er war ein Mann von geradem Verstände, lang. ,sam und träg, den aber Ehrgeiz und Gewinnsucht sta§chelten, so daß sein Vetter Hr von Seignelay, demihn Colberr immer zum Vorbild vorsiellts, einen Ab-scheu vor ihm hatte. Er brachte es dahin, daß er bisTochter des ConseilsecretärS Vechameil beyrathete, dernachher Sürintendant der Finanzen und Geschäfte Mon»sieurs wurde, als er Bolsfranc, den Schwiegervaterdes Marguis von GevrcS, verabschiedete.
Von seinem H>ncle auferzogen und geleitet hatteDesmarets dessen Ataximen eingcsogen und besten gan-ze Kunst der Führung der Finanzen gelernt. Er hattevollkommne Kenn tu iß von allen verschieSeuen Th eilenderselben; und da alles durch seine Hände gieng, so warniemand so ganz von den Unterschleifen der Finanziers,,von dem Gewinn, den sie zu seiner Zeit gemacht hat-ten, und, vermöge dieser Kenntnisse von dem, densie nachher gemacht haben konnten, unterrichtet. Ganzkurz vor Colberts Tode kam man auf den Gedanken,eine Menge kleiner Geldstücken von drei) und einem hal-ben Sous Werth zur Erleichterung des täglichen Ver-kehrs unter dem Volke schlagen zu lassen.
DeSmarets hatte mehrereGüther acquirirk, unterandern Maillebois und die Verpfändung der Domaine
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