Druckschrift 
Zweyte Abtheilung, Sieben und zwanzigster Band (1804)
Entstehung
Seite
139
Einzelbild herunterladen
 

zu gefallen , und ihn jedes in feiner Art zu amüstren,ihm seine Wünsche in den Augen zu lesen, ihn zu rüh-men, mit einem Worte ihn «nzubeten: sie hatten ^so-weit möglich war, seit dem Tode der Dauphine, ihreBemühungen verdoppelt, sie waren die einzigen, mitdenen er lebte. Da sie ihn in dem, was sie für dieHauptsache ansahen, um welchen Preis es wäre, nichtnach ihrem Willen bewegen konnten, so wollten sie ihndazu zwingen und nahmen daher eine andere Gestaltan, in der vollkommnen Zuversicht, daß sie dabey kei-ne' Gefahr liefen. Sie wurden nun beyde ernst, oftsinster, stumm, thaken nichts für die Unterhaltung undließen oft das, was der König dafür zu thun bemühtwar, durchfallen; oft antworteten sie gar nicht, wennes nicht geradezu eine Frage war: so daß dieser stolzeKönig, der den demülhigen Bitten heS Parlamentesund der größten Männer um irgend etwas für das öf-fentliche Wohl oft so stolz widerstanden hatte, sich soweit erniedrigte, die Insolenz seines Bastardsohns undeiner Betschwester geduldig zu ertragen.

16.

Auf diese Weise gelang es der Anhaltsamkcit derbeyden, welche von Seiten der Frau von Mainlenonim Zimmer des Königs, so lange er sich daselbst be-fand und von Seiten des Herzogs Maine in denCabinets, im Privatzirkel, sich immer gleich blieb,dem Könige eine Last fühlen zu lassen, die um so trau-riger war, als sie ihm unbekannt war. Durch diesezwangvylle sinstere Verschlossenheit war sogleich auchder kleinen Zahl der Hofieitte in den Cabinets und beyder Maiutsnon den wenigen Damen, die immer die--sclbW, ,,qmdeü,Tagen, wo mit den Ministern keine Ar-brit war, zg/Feu Ptsvar.-Kimrs, zu den ConcertS,

Spie«