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nachdem er den Morgen und Nachmittag den Pflichtender Kirche gewidmet und sich noch überdieß in seinemCabinet mit dem Gebet beschäftigt habe, den Abenddem Respecr und der Gefälligkeit gegen den Vater undKönig ausopfern könne und mäße: aber alles war ver-geblich, und außer der Zeit, wo er mir dem Könige svu-pure, hielt er sich den ganzen Abend in seinem Cabineteingeschloffen. Neben Vieser Strenge war ihm von sei-ner Erziehung eine Pracision und Huchsiablichkeir ge-blieben, die ihm selbst und allen, die mit ihm zu lhutthakten, Zwang anlegte. In der Welr war er immerwie in Verlegenheit, gleichsam als triebe ihn immer et-was hinweg, als wen» er ganz andere Dinge zu thunhätte und als wenn er fühlte, daß er seine Zeit ver-liere und sie besser benuhe» könne. Auf einer andernSeite glich er sehr jungen Zöglingen, die den ganzenTag vom Zwang? ihrer Uebungen gepreßt sich dafür inihren Erholungsstunde!! durch ollen möglichen serm undKindereyen eiirschädigen, weil jedes andre Vergnügenin ihrer Schule untersagt ist.
Der junge Prinz war leidenschaftlich in die Her-zogin von Burgund verliebt; er überließ sich aber die-ser L idenschaft nur mit strenger Zurückhaltung. MitLen jungen Damen bei) den Spielparthien im Privat»zirkel belustigte ec sich immer mit Mäßigung von seinerSeite, auch wenn sie mit jugendlicher Unbesonnenheitkühner waren.
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Meine Hand erstarrt, da ich an die Erzählungder abscheulichen Dinge gehe, die doch nun einmal er-zählt werden müssen. Ich würde sie unterdrücken, wennmich nicht die Wahrheit, welcher der Historiker stetsgehorchen muß; wenn mich nicht andere Greuel, welche,
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