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Zweyte Abtheilung, Sieben und zwanzigster Band (1804)
Entstehung
Seite
32
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schrie, rief nach Offiziers, Garden und befahl der Vrin-zeffin auf das beleidigendste, ihr aus den Augen zugehen. Sie wollte sprechen und sich wegen der erhal»kenen Vorwürfe vertheiditzcn. Aber die Königin ih,ren Zorn und Drohungen verdoppelnd fieng an zu ru-fen , man sollte die Närrin aus ihren Augen und ausihrem Zimmer schaffen und ließ sie wirklich mit Gewalthinausbringen. Sogleich rief sie den Lieutenant derLeibwache Amcnaga, welcher das sie begleitende De»kaschemenk commandirte, und zu gleicher Zeit den'Stallmeister, der über ihre Equipagen den Befehlhatte; dem erster« befahl sie die Prinzessin in Ver-haft zu nehmen und sie nicht eher zu verlassen, bis ersie in einen Wagen gebracht, der von zuverlässigenGardeoffiziercn und fünf Mann Garde escorcirt sey;dem andern, auf der Stelle einen Wagen mit sechsPferden und zwei)'oder drey Valets zu Fuß kommenzu lassen, und die Prinzessin auf der Stelle ohne allenAufschub nach Burgos und Bayonne abreisen zu lassen.

Amenaga wollte der Königin vorstellen, daßniemand als der König von Spanien die Gewalt ha-be, die sie ausüben wolle; sie fragte ihn aber stolz,ob er nicht Befehl vom Könige habe, ihr, ohne Ein-schränkung und ohne Vorstellungen zu machen, inallem zu gehorchen. Wirklich hatte er diesen Befehl,wiewohl niemand, wer es auch war, etwas davonwußte. Die Prinzessin des Ursins wurde also augen-blicklich arretier und mit einer ihrer Kammerfrauen ineinen Wagen gebracht, ohne daß sie oder ihre Beglei-terin die Zeit hatte, Kleider und Kopfpuß zu wechseln,irgend eine Verwahrung gegen die Kälte, Geld odersonst etwas mitzunehmen, ohne irgend eine Art vonNahrungsmitteln, ohne ei» Hemde oder sonst elwaSzutn Umziehen oder von Nachtkleidern im Wagen zu

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