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Marsckälle von Frankreich.
den König und seine Schwäche »nd das Vorurtbeil der Narlion für die Ausländer. Auch verwies er es seinem Sohne,daß er so gut Französisch spräche, weswegen er ewig cmSchuft bleiben würde. Er stand immer sebr gut beym Kötnige, der ihn mit Auszeichnung anstellie und oft für seinenUnterhalt sorgte.
. Hüxelles.
Hüxelles's Name war de Laye; auch hieß er durchAdoption des Vaters deS UrältervarerS unseres Marschalls —d ü D i e. Diese Adoption geschah erst gegen das Jahr r;oodurch den mütterlichen Großoncle jenes Aelkcrvatcrs, dessenFrau eben dadurch Erbin der Familie wurde, unter der Derdingunq, welche auch erfüllt wurde, das; er den Namen unddas Wappen von Laye abiegen und die der Familie dü Dleannehmen sollte. Vor dieser Epoche sind die Laye nicht sehrlbekannt. Unser Marquis d'Hüxelles wurde der Mann deSMarquis von Louvois, dem er sich zum Zuträger hergab, undder ihn schnell pouffure. Er verschaffte ihm, um ihn demKönige naher zu bringen, das Kommando jenes unglücklichenLagers von Maintenon, dessen unnütze Arbeiten die Infam»erie zu Grunde richteten. In seinem 35. Jahr, wo ererst mareckal c!e carn^, war, verschaffte «hm Louvois dasKommando von Elsaß, unter MoncleeS Befehl und nachdessen Tode als Chef, zu Anfang des Jahres »690. VierJahre darnach machte er ihn zum Generallteutenant undzum Ordensritter, zu Ende des I. 1698- Er residirte im-mer zu Strasburg bis 1710, mehr König als Kommandantvom Elsaß und diente in allen Feldzügen am Rhein alsGeneralsteutensnt; aber mit sehr viel Achtung und Aus«zcichnung.
Er war ein großer, ziemlich starker Mann, steif undungelenk, von langsamem, gleichsam schleppendem, Gange,«in großes kupsrichtes Gesicht, das aber ziemlich angenehmwar, wiewohl von großen Augcnbraunen verfinstert, unterwelchen ein paar kleine lebhafte Augen nichts ihrem Blickentgehen ließen. Er glich ganz einem großen derben Ochsen»Händler. Träge, ausschweifend, wollüstig in jeder Art von
Bequem«