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Herzog von Luxemburg.
sollte überzeugt seyn, daß er ihn immer sehr geachtet undgeehrt habe und es noch ihue, so wie er auch das Andenkendes Hru Kardinals von Riedelien ehre; er habe diese Piecegar nicht zu Gesicht bekommen; er würde seine Leute dafür"bestrafen, denen er beständig jede Art von Ausfällen ange,legentlick verboten habe: und endlich habe er die bestimm,testen Befehle zur Unterdrückun-i der Piece gegeben. Hrvon Richelieu, vor Unwillen kochend, ließ ib» reden undantwortete ihm mit einigen Artigkeiten die er durch dieZähne brummte, und zuletzt gab er ihm die deutliche aus,gesprochene Versicherung, seine Antwort ebenfalls unrer,drücken zu lassen. Zn der That wu'dcn bepde Piecen umterd°'ückk, aber erst nachdem Hr von Richelieu sie uns Undunserer Gesellschaft und seinen Freunden mit vollen Händenausgekheilt und besonders in alle Dtbliotheken halte ge»ben lassen.
Der Marschall von Luxemburg.
Hr von Luxemburg überlebte nicht lange die schöne, vonihm gestiftete Vermählung seiner Tochter mit einem »nbe,rühmten Dastardsohn des letzten Grasen von Svissons, denFr. von Nemours mit Reichthum überhäuft und der denNamen eines Prinzen von Neufchatel angenommen hatte.Zn seinem sieben und siebzigsten Jahre lebte er noch wie einjunger Mann von fünf und zwanzig Jahren und hielt sichin der Thal nicht für älter. Den Mangel eines glänzendenGlückes, wovon ihn sem Aster und seine Gestalt ausschios,fen, ersetzte er durch Geld, und die Vertraulichkeit zwischenihm, seinem Sohne, dem Prinzen von Conti und Abbergotti beruhte fast ganz auf gemeinen Sitten und gehestwen Parthieen, die sie zusammen mit Mädchen machicn.Die ganze Besorgung der Märsche, der Befehle und derSubsistenz der Truppen lag, in allen Feldzügen, aus Pustfegü r, der sogar icke Plane ans dem gröbsten herausarbestten mußte. Nickis war treffender, als der Blick des Na«schalls von Luxemburg; nichts glänzender, bedachtsamer,vorhersehender, als er im Angesicht des Feindes oder amTage einer Schlacht, mit einer Kühnheit und zu gleicherZeit mit einer Kaltblütigkeit, die ihm mitten im größtenFeuer und in den drohendsten Gefahren alles sehen und vor,
Helschen